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World of Warcraft- Zwischen Genie und Wahnsinn

TanteEmma | Thursday, March 29, 2007 | 16:47

Kein anderes Spiel spaltet momentan malwieder die Videospielnation Deutschland so extrem wie  WoW. Das immernoch beliebte Game World of Warcraft ist eine Online Rollenspiel. Auf Neudeutsch auch MMORPG genannt (Massively Multiplayer Online Role-Playing Game). Mir ist eigentlich relativ egal, wer welches Spiel zockt. Natürlich habe auch ich meine persönliche Meinung zu den Spielen, schließlich bin ich auch stolzer Abonnent der GameStar, daher immer bestens informaiert. Trotzdem konnte ich mich für WoW nie begeistern. Wäre kein monatlicher Betrag zu bezahlen, hätte ich es wohl trotzdem im Regal stehen. Denn nicht nur Spieler reden überall, wo es geht darüber, nein auch GIGA Digital hat dem Spiel eine eigene Sendung gewidmet. Jeden Donnerstag gibt es eine einstündige Sendung dazu. Vorher wurde schon mit dem Format “Onlinewelten” genug WoW angewickelt. Da aber das Spiel ein Zuschauermagnet zu sein scheint, gibt es nun auch eine eigene Sendung.

 

Alles schön und gut, man muss ja nicht einschalten. Doch das Fernsehprogramm zwang mich förmlich dazu “rein zu zappen”. Gegen das Format ist nichts zu sagen, doch als die Moderatoren mit der Community diskutierten, dachte ich sie sprechen nicht meine Muttersprache Deutsch sondern etwas anderes, etwas was ich nicht erkennen konnte. Eine ganze Gilde versuchte einen “Raid” auf einen Boss. Ob sie das nun mit “Tank” machen, oder nicht scheint eine knifflige Frage zu sein. Ob nun dieser oder jeniger “char” besser ist, kann ich ebenfalls nicht beurteilen. Nur das Wort “creepen” kannte ich noch aus meinen kurzen Ausflügen in die Budget- Version von Warcraft 3.

Doch warum ist das Spiel nun gehasst und geliebt? Ganz einfach. Neulinge können sich schlecht verständigen. Drei Fragezeichen tauchen über den rauchenen Köpfen der “Noobs” auf. Schon dabei ist jeder Frischling überfordert. Ob es dem Spieler trotzdem Spaß macht, muss er selber entscheiden. Doch ca. 10 Millionen Käufer können nicht Irren. Oder etwa doch?

TanteEmma Dieser Artikel wurde am 29.March 2007 von TanteEmma geschrieben.
Über TanteEmma: Seit 2006 bei BF-Games dabei und kommt seitdem nicht mehr weg davon. Wobei das Spiel an sich, seit 2142 nicht mehr im Vordergrund steht.

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Fuck Second Life!

-=Punkbuster=- | Wednesday, March 28, 2007 | 10:07

Irgendwann ist es genug. Ich kann es nicht mehr hören. Second Dings hier, Second Bums dort. Ein grafisch völlig veraltetes Spiel ohne echtes Ziel wurde aufgrund einer Reportage über eine Spielerin zum Hyper erklärt und seitdem bestimmt es die Medienlandschaft. Mitmachen gilt als Schick, auch wenn der Spielspaß sich für normal denkende Menschen auf zehn Minuten beschränkt.

Den Medien ist das anscheinend Scheißegal. Erst haben sie die Aufmerksamkeit auf das Spiel gelenkt, jetzt schlagen sie empört die Hände wegen Cyberkriminalität, Kindersex und Nazishops zusammen. Ein Branche füttert sich selbst mit dem Stoff zum schreiben und die ersten Redaktionen begleiten das virtuelle Leben mit Blogs. Dazu eröffnen Firmen und Konzerne Reihenweise Shops und selbst Staaten sind mit Botschaften vertreten. Aber warum das alles?

Second Life macht keinen Sinn und wer allen ernstes mehr als zwei Stunden am Tag in der Scheinrealität verbringt, braucht keinen Mercedes oder ein neues Haus, sondern wohl eher neue Freunde. Nur weil es in SL keine Monster gibt, ist es nicht besser oder anders als World of Warcraft. Junkie bleibt Junkie, ob im Kampf gegen Monster oder Langeweile. Und wo auf der einen Seite Präventivmaßnahmen für die Kids konzipiert werden, wird auf der anderen Seite der Trend des Jahres 2008 ausgelobt.

Also ganz ehrlich: Fuck Second Life! Damit dieser unsägliche Müll mal ein Ende hat. Sowohl vor dem Bildschirm als auch in den Medien. Geht raus und trefft euch mit Freunden. Besucht eine Kinovorstellung oder ein Konzert und verschwendet eure Zeit nicht in virtuellen Welten und der Diskussion, was dort erlaubt sein sollte und was nicht. Ich lache mich jedenfalls schlapp. Über BMW-Filialen, SL-Blogs und Demonstrationen vor unbeliebten Geschäften. Über Journalisten, die diesen Hype auch noch mit pushen und nicht zuletzt über die affigen Medien, die Probleme auf der einen Seite brandmarken und auf der anderen zum Kult stilisieren.

-=Punkbuster=- Dieser Artikel wurde am 28.March 2007 von -=Punkbuster=- geschrieben.
Über -=Punkbuster=-: ist ein Battlefielder der ersten Stunde. Von Battlefield 1942 bis 2142 hat er alle Teile und Add-Ons im Regal stehen. Und sie sind immer alle installiert ;)

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Die letzten Mohikaner

-=Punkbuster=- | Monday, March 26, 2007 | 12:42

Das Leben mit dem Internet ist schon komisch geworden. Was waren das noch für Zeiten, als Hinz, Kunz und man selber sich kurzerhand an den Rechner gesetzt und ein Forum eröffnet hat. ??ber Gott, die Welt, Kunst, Kultur und auch Computerspiele. Damals, wenn man diesen Begriff nach einer Zeitspanne von weniger als vier Jahren überhaupt in den Mund nehmen darf, war alles noch ganz anders.

Man konnte tun, schreiben und lassen was man wollte und musste sich keine Sorgen über Copyrightverstö??e, Datenschutzrichtlinien und das Impressum machen. Man musste sich nicht mit E-Mails von Geschäftstreibenden herumschlagen, die sich durch kritische Forenbeiträge diffamiert sahen und gleich mit Klagen drohen. Es gab noch keine Abmahnung für die lachhaftesten Gründe Jugendschutz war noch ein Fremdwort. All das ist heute anders. Der Wahnsinn der deutschen Bürokratie hat das Internet längst erfasst und wird es über kurz oder lang überrollen.

Als Vielsurfer wurdert man sich jedoch ehrlich gesagt nicht mehr darüber, denn mit der Massentauglichkeit des Internets traten auch zwielichtige Subjekte auf den Plan. Dialer, Viren, Trojaner und Spam Mails. Ebay-Betrüger, Gewinnspiel-Abzocker und anderes Pack, das mit den weltweiten Datenleitungen einen idealen Spielplatz gefunden hat. Und mit jeder neuen Masche, jedem neuen Phishing-Trojaner werden mehr Regeln und Kontrollmechanismen eingerichtet, die das Arbeiten in diesem Bereich für kreative Köpfe schwierig machen.

Warum gibt es so wenig Fortschritt in Deutschland? Richtig, weil der Papierberg, die vielen Genehmigungen und die Behördengänge die meisten Ideen bereits im Keim ersticken. Der Bürger kapituliert vor der Regulierungswut des Staates und der Klagewelle der Industrie. Und ähnlich geht es auch vielen Fanprojekten. Der Widerstand gegen Gesetze, Vorschriften und Klagen bricht langsam zusammen, aber er bricht. Seiten werden eingestellt, verkauft oder nicht weiter gepflegt, weil der Spa?? an der Freude auf Dauer verloren geht. Und hält diese Entwicklung weiter an, wird auch bald der letzte Mohikaner in den Mühlen von Justiz und Verwaltung zermahlen werden. Armes Deutschland, armes Internet.

-=Punkbuster=- Dieser Artikel wurde am 26.March 2007 von -=Punkbuster=- geschrieben.
Über -=Punkbuster=-: ist ein Battlefielder der ersten Stunde. Von Battlefield 1942 bis 2142 hat er alle Teile und Add-Ons im Regal stehen. Und sie sind immer alle installiert ;)

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Welt der Wunder über Ego-Shooter

TanteEmma | Wednesday, March 14, 2007 | 18:24

Besser spät als nie, kommt mein ganz persönlicher Bericht über den Beitrag des RTL II Magazines “Welt der Wunder” über Computerspiele. Speziell das in den Medien verhasste Genre, Ego-Shooter. In Ihrer Sprache auch “Killerspiele” gennant.

Vor gut 10 Tagen war es also soweit. Sollte es wieder ein Bericht werden, der uns als “Unterschicht” der Jugendlichen darstellt. Auf einer Stufe mit Kinderschändern und anderen Verbrechern? Die Einleitung hatte den Anschein, doch dann kam die plötzliche Wende zum Guten. Der Beitrag wurde mit dem Besuch des Counter Strike Teams “Alternate Attax” eingeleitet und so nahm der Beitrag seinen Lauf. Untersuchung der Gehirnströme o.ä. zeigten den “Medienexperten” in Deutschland, das Computer Spiele nur das Mausklicken beschleunigen, sicher aber nicht Killer daraus machen lassen. Das Redaktionsteam war auch bei deutschen Spielemachern zu Besuch. “Field Ops” nennt sich das neue Werk des Berliner Studios “Digital Reality”. Auch dort, war sich jeder sicher, Shooter verändern den Menschen nicht zum negativen. Solange jedenfalls das Soziale Umfeld stimmt, da sind sich aber auch Computerspieler sicher. Wer sich den ganzen Beitrag angucken möchte, kann das in den verlinkten Youtube Videos tun.

Dieser Bericht zeigt eindeutig, dass wohl das Privatfernsehen besser recherchieren kann als das Polit Magazin “Panorama”, das leider das Thema völlig verfehlt hatte und sich damit ins Abseits der Spieler spielte.

Welt der Wunder über Killerspiele Teil 1

Welt der Wunder über Killerspiele Teil 2

 

TanteEmma Dieser Artikel wurde am 14.March 2007 von TanteEmma geschrieben.
Über TanteEmma: Seit 2006 bei BF-Games dabei und kommt seitdem nicht mehr weg davon. Wobei das Spiel an sich, seit 2142 nicht mehr im Vordergrund steht.

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Battletalk

-=Punkbuster=- | Saturday, March 3, 2007 | 17:24

Gestern war ich beim Frisör. Das ist an sich noch nichts besonderes, aber es hat etwas mit Spielen zu tun. Mein Frisör hat nämlich eine X-Box 360 und spielt darauf Battlefield Modern Combat. Was ich in der Kombination Maus und Tastatur erlebe, tut er mit dem Gamepad in der Hand. Hei??e Feuergefechte, Spiel im Team, Medaillen und alles, was Battefield sonst noch ausmacht. Call of Duty gehört auch zu seinem Repertoire und wenn ich mir die Schilderungen so anhöre, bekomme ich wirklich Lust eine X-Box zu kaufen.

Damit nicht genug ist mein Frisör nicht irgendein Frisör, sondern in Afghane und unter den Taliban aufgewachsen. In seinem Clan spielt ein Soldat aus der Bundeswehr, der dort bald für sechs Monate Dienst leistet. All das erfahre ich beim schneiden meiner Haare und einer Tasse Kaffee. Hinter mir steht kein bärtige Terrorkämpfer, sondern ein lebenslustiger und freundlicher Mensch, der sich an Spielen begeistert wie ich es selbst tue. Die Kolleginnen schauen zwar immer komisch, wenn wir über Supporter, Spec Ops und die besten Abwehrmöglichkeiten gegen Panzer sinnieren, aber sollen sie doch.

Und die Moral von der Geschicht? Games sind überall, nur siehst Du sie nicht. Natürlich spielen auch Idioten Computerspiele, aber deshalb sind nicht alle Spieler Idioten oder Amokläufer. Allen selbst erklärten Computerspielexperten und solchen, die es noch werden möchten, empfehle ich einen Besuch bei meinem Frisör. Dort gibt???s nicht nur einen verdammt guten Harrschnitt, sondern auch viel Weisheit.

-=Punkbuster=- Dieser Artikel wurde am 03.March 2007 von -=Punkbuster=- geschrieben.
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EA bekommt einen neuen Chef – und weiter?

-=Punkbuster=- | Friday, March 2, 2007 | 10:12

Per ICQ und E-Mail flatterten bei uns die Hinweise ein, dass Publisher Electronic Arts (EA) einen neuen Chef bekommen hat. John Riccitiello löst Anfang April Larry Probst ab, wie jüngst gemeldet wurde. Und damit hat sich die News dann auch schon für die Spieler, wenn es überhaupt je eine für sie war. Denn die Meldung ist vor allem für eins wichtig: den weiteren Verlauf des Kurses der EA-Aktie, die sich zurzeit mal wieder gen Süden bewegt. Denn nur weil sich ganz vorne etwas tut, wird ganz hinten nichts zwingend etwas besser. Weder die Qualität der Spiele, noch die Hotline oder der Support für Mods. Es sei denn der neue Mann ist zufällig ein so fanatischer Spieler von OPK, PRM, PoE oder USI, dass er das Thema auf der Prioritätsliste ganz nach oben setzt. Aber mal ganz ehrlich: wie hoch stehen hier die Chancen? Ganz genau. Und solange das so bleibt, fällt der neue Chef von EA für unsere Battlefield-News unter die Rubrik ferner liefen…

-=Punkbuster=- Dieser Artikel wurde am 02.March 2007 von -=Punkbuster=- geschrieben.
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