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-=Punkbuster=- | Sunday, February 22, 2009 | 17:23

Eigentlich hatte ich für heute Abend geplant, eine kleine Zusammenfassung der letzten News zu Battlefield 1943 zu schreiben. Sieht man einmal von einigen eher langweiligen Berichte aus den vereinigten Staaten ab, war der Bericht in der aktuellen Ausgabe der GameStar als Aufhänger geplant, doch daraus wird nichts. Der Beitrag ist zu schlecht und zu meinungsgeladen. Dazu hält er nicht was er verspricht und weil unsere Reaktion ebenso meinungsgeladen ist, landet sie im Blog.

Fangen wir von vorne an: Im Internet angekündigt war ein Schwerpunkt, in dem “analysiert wird warum die Marke in drei Spiele aufgeteilt wird”, und von einem solchen Schwerpunkt kann man wohl mehr als eine Seite Text erwarten. Gut, im Grunde genommen sind es fünf Seiten, von denen jedoch vier mit den Portraits von Battlefield 1943, Battlefield Heroes und Bad Company 2 befüllt sind. Echten Fans der Serie sind die dort gegebenen Informationen längst bekannt.  Bleibt eine kümmerliche Seite Analyse, die jedoch keine ist und keine sein kann. Denn nicht einmal wir könnten zum jetzigen Zeitpunkt eine erstellen.

Was im ersten Moment sicherlich vermessen klingen mag, liegt an dem einfachen Umstand, dass über das Spiel Bad Company 2 bis zum jetzigen Zeitpunkt außer den Plattformen (PX, XBox360, PS3) und einem Screenshot nichts bekannt ist. Um das Spiel in die Serie einordnen zu können fehlen grundlegende Infos wie maximale Spieler- und Kartenzahl, das genaue Szenario und etliche weitere Details. Vielleicht ist Bad Company 2 ja der von vielen so heiß erwartete Battlefield-2-Nachfolger, der eine ähnliche Spieltiefe und einen ähnlichen Umfang bietet?

Und dennoch stellen Fabian Siegismund, Petra Schmitz und Daniel Matschijewski genau diesen Punkt in Frage und reduzieren ihren Beitrag auf das bereits aus dem Internet bekannte Bashing gegen 1943. Im Wortlaut heißt es hier unter anderem: “Nun entwickelt DICE drei Titel mit drei unterschiedlichen Schwerpunkten für drei verschiedene Zielgruppen. Battlefield Heroes für Gelegenheitsspieler, Battlefield 1943 für ambitionierte Gelegenheitsspieler und Bad Company 2 für… ja für wen eigentlich? Serien-Veteranen vermissen bei allen drei Titeln die Spieltiefe und die Team-Komponente…”

Serien-Veteranen? Spieltiefe? Welcher Serien-Veteran kann denn anhand eines Trailers etwas über die Spieltiefe von 1943 sagen? Und wie kann man eine Analyse durchführen, wenn man selbst als Spielemagazin keine Ahnung hat,  worum es in BFBC2 gehen wird? Wie kann man 1943 als Spiel für ambitionierte Gelegenheitsspieler bezeichnen, wenn es  – einmal von der Begrenzung auf 24 Spieler abgesehen – alle klassichen Elemente der Serie mit sich bringt. Das Stein-Schere-Papier-Prinzip mit Fahrzeugen, Flugzeugen und Schiffen. Den Conquest-Modus und sogar eine Clanfunktion, die sich so viele eSportler für Bad Company gewünscht habe. Noch fragen? ich jedenfalls schon.

Als wäre diese Kategorisierung nicht schon schlimm genug, wird auch die Frage nach der Entstehung von 1943 in keinster Weise berücksichtigt. Wie Producer Patrick Liu, der im Bericht übrigens für ihn äußerst unvorteilhaft zitiert wird, jüngst festgehalten hat, war 1943 eher ein glücklicher Betriebsunfall einiger Spielentwickler mit zuviel Freizeit, als ein langfristig geplantes Projekt.  Das wird genauso wenig erwähnt wie dessen Aussage, dass der Pazifik-Shooter der erste Vollpreistitel im Low-Budget-Segement sein wird, der ausschließlich digital distribuiert wird. Für einen Artikel, der sich mit der Aufteilung einer starken Marke beschäftigt, ist das aber wohl einfach nicht wichtig genug. Für mich schon, denn es bei dem Titel – anders als bei Heroes – nicht um eine neue Zielgruppe, sondern um eine Käufergruppe.

Während Heroes auf Low-Budget-Rechner und Casual-Gamer ausgerichtet ist, liegt mit 1943 ein Produkt vor, wie es auch Battlefield 2 ist. Nur eben abgespeckt um einige Karten und Klassen. Auf Strike at Karkand rennen auch nur Sanitäter durch die Gegenend, obwohl es genügend andere Klassen gibt. Und der Wegfall von Medic und Supporter muss in punkto Taktik und Gameplay (anders als im Text beschrieben) noch gar nichts heißen. Nicht gestellt wird die eigentliche Kernfrage: ist 1943 der Anfang des koreanischen Modells für den europäischen Markt? Kommt jetzt das Battlefield im Baukasten-Format, bei dem die Pazifik-Episode den Start markiert und über den Button “Download Content” Europa und Afrika nachgekauft werden? Wie kann man solche Fragestellungen in der Analyse vergessen?

Und so könnte ich jetzt noch den gesamten Abend weiterschreiben, beschränke mich jedoch auf den Text von Petra Schmitz zu Bad Company 2. Weil man darüber noch nichts weiß, aber dennoch eine Seite befüllen musste, gibt es einen kompletten Bericht über Aufbau, Ablauf und Spielmodi von Bad Company 1.  Spannung sieht anders aus, dazu ist der Text schamming. Als neues Kernelement wird nämlich “zerstörbares Terrain genannt, das es auch für Battlefield 1943 geben soll“. Zerstörbares Terrain? Sind hier vielleicht Objekte wie Häuser gemeint, oder hat sich da aus versehen eine Breaking News in einen Nebensatz eingeschlichen? Denn eine wirklich zerstörbare Umgebung mit Bombentrichtern und anderen Spielereien wäre eine Sensation, von der im Trailer bisher nichts zu sehen ist. Da fallen die Bomben in gewohnter Manier auf den Boden. Lassen wir uns einfach überraschen, aber sicherlich nicht von diesem Beitrag.

-=Punkbuster=- Dieser Artikel wurde am 22.February 2009 von -=Punkbuster=- geschrieben.
Über -=Punkbuster=-: ist ein Battlefielder der ersten Stunde. Von Battlefield 1942 bis 2142 hat er alle Teile und Add-Ons im Regal stehen. Und sie sind immer alle installiert ;)

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Die Tücken der Technik

-=Punkbuster=- | Saturday, February 21, 2009 | 11:32

Mit dem Internet ist das so eine Sache. Hat man sich einmal entschlossen, eine Website ins Leben zu rufen, bedeutet das im Falle eines Erfolgs eine ganze Menge Arbeit. Wie auch der Rechner zuhause, wollen Server und installierte Software überprüft, gewartet und aktualisiert werden. Oft können diese Updates schnell und einfach eingespielt werden. Wir reden hier von fünf bis zehn Minuten und drei Klicks auf Buttons. Es gibt jedoch auch größere Updates. Ganz neue Versionen einer Software und da werden aus Minuten schon einmal schnell Tage, oder Wochen. Im Falle unseres Forums glaube ich inzwischen jedoch eher an Monate.

Wie alles begann
Angefangen haben wir mit Invision Power Board 1.0 und seitdem einiges damit gemacht. Ein eigener Skin, zahlreiche selbst geschriebene Erweiterungen und nicht zuletzt die Brücke zum Mediawiki. Hunderte, wenn nicht tausende Stunden sind ins Design des Boards geflossen, das in unseren Augen seines gleichen sucht. Und das alles, steht nun auf der Kippe, weil die dritte Auflage der Foren-Software anscheinend nicht kompatibel zur alten ist. Das Ergebnis von zwei Testinstallationen der Beta war ernüchternd. Eigentlich ist “erschreckend” das bessere Wort, denn danach funktioniert nichts mehr.

Kleine Katastrophe
Eigentlich ist das Update eine tolle Sache. Das Forum bekommt sprechende URLs (die Google ganz dolle mag), es sind neue Funktionen enthalten und das Funktionsdesign passt ins Jahr 2009. Es gibt jedoch ein Problem: unsere Skins werden nicht übernommen. Das liegt im Wesentlichen an der Umstellung der Software auf Tabellenfreies Webdesign. Ebenfalls gut für Google, aber eine Katastrophe für BF-Games. Die Erstellung eines neuen Skins ist ohnehin aufwendig und dauert Wochen. Mindestens, denn so umfangreichen Code mit tabellenfreiem Design zu durchschauen ist wahnsinnig viel Arbeit.

Komplexes Konstrukt
Zum besseren Verständnis möchte ich das Prinzip kurz erklären: den Code muss man sich als Gerüst vorstellen, das mit bestimmten Werten und Attributen versehen ist. Wie breit ist die Seite, wie hoch ist die Seite, welche Größe haben einzelne Elemente. Bisher waren diese Werte im Code hinterlegt und so konnte man auf einen Blick sehen, was wie groß ist und wo es hingehört. In der neuen Version ist das nicht mehr so. Es gibt eine Datei für das Gerüst und eine zweite, die dem Gerüst sagt, wie es sich verhält und wie groß es ist. Und hier liegt das Problem, denn wir sprechen hier von hunderten Einträgen. Das zu verstehen, wird alleine einige Tage oder Wochen dauern.

Wahnsinnige Enttäuschung
Im ersten Moment herrscht deshalb wahnsinnige Enttäuschung vor. Den Schrott auf die neue Version müssen wir gehen und es ist verständlich, dass die technischen Grundlagen dem Zeigeist und dem neuesten Stand der Entwicklung angepasst werden. Es ist jedoch einfach nur deprimierend, alle zwei Jahre von vorne anfangen zu müssen. Schon einmal, im Jahr 2005, stand ein solcher Neuanfang nach dem Wechsel von IPB1.0 auf IPB 2.0 an und wir hatten gehofft, dass es dieses Mal anders wird. Ist es aber nicht und das kann – vor allem angesichts der Umstellung des Designs – demotivieren.  Für alle Interessierten habe ich abschließend Screenshots gemacht, die zeigen wir schmerzlich der Eingriff ist:

Forum jetzt

Forum jetzt

Forum nach dem Update

Forum nach dem Update

Ihr seht ja selbst: schön ist das nicht :/

-=Punkbuster=- Dieser Artikel wurde am 21.February 2009 von -=Punkbuster=- geschrieben.
Über -=Punkbuster=-: ist ein Battlefielder der ersten Stunde. Von Battlefield 1942 bis 2142 hat er alle Teile und Add-Ons im Regal stehen. Und sie sind immer alle installiert ;)

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Huch ein neues Battlefield?!

TanteEmma | Sunday, February 8, 2009 | 20:18

“Ohh, ein neues Battlefield. Das ist ne echt gute Marke, die letzten Serienteile waren ja echte Knaller. Wow, ein Remake des wohl besten Teils 1942 im Pazifikgewand. Klasse nur 19,99 € das kaufe ich mir sofort”. So oder zumindestens so ähnlich werden wohl viele Gedankenzüge im Herbst 2009 aussehen. Der neuste Battlefield Teil spaltet malwieder die Community in drei Lager. Die Befürworter, die dem neusten Werk von DICE völlig offen gegenüberstehen. Die Gegner, welche lieber ein Battlefield 3 mit mehr Realismus sehen möchten, und der Gruppe der irgendwie alles egal ist. Nimmt man uns neutrale Redakteure mit rein haben wir vier Gruppen die Battlefield 1943 zu einem Streitobjekt par excellence machen.

Der Blick über den Tellerrand

Aber mal abgesehen von der Community, haben wir uns in anderen Foren und Gemeinschaften umgesehen um von der eigentlichen Zielgruppe Feedback einzuholen. Dort fällt verblüffendes sofort ins Auge: Die gleiche Konstellation wie in der Battlefield Szene. Auf großen Gamersammelpunkten wie Gamestar.de, Giga.de oder PCGames.de ist festzustellen das der allgemeine Zocker EA verurteilt malwieder eine Serie auszuschlachten. Dabei ist die Vermutung garnicht so falsch, denn mit Heroes und 1943 schmeißt man relativ gleiche Titel zur selben Zeit auf den Markt. Beide Spiele sollen im Sommer 2009 erscheinen -Heroes mit einem Jahr Verspätung- und konkurieren sich förmlich damit gegenseitig. So zumindestens der Plan, aber da diese sowieso nie eingehalten werden kann man damit rechnen dass Battlefield 1943 im Herbst auf den Markt kommt.  Trotzdem sind die Kunden verärgert: ein billiger Abklatsch ist dort zu lesen oder eine Schande für 1942. Worte die nicht aus der jahrelang, treuen Battlefield Community stammen sondern vom neutralen Kunden. Doch die Hauptkritikpunkte ähneln sich. Commicgrafik, unendlich Munition, Matchmaking System und nur drei Karten sind hier wie da eine großes Thema. Ein Eintrag brachte uns dann doch zum schmunzeln. “ Es gibt sicherlich dann bald, -oder sofort- eine Mod der das Spiel wie BF 1942 wirken lässt”

Battlefield 1943 – Das Marketingidol

Eigentlich wäre es so einfach. Kurz nach der Veröffentlichung von Battlefield 1943 schmeißt DICE den Editor für jenes Spiel auf den Markt. Modder stürzen sich mit großen Erwartungen auf die neue Frostbite Engine. Das neue Zerstörungsfeature würde mindestens genauso genutzt werden wie umwerfende Soundkulisse. Nach einem halben Jahr basteln und ausprobieren kommt Battlefield Bad Company 2. Modifikation würden ihre Werke auf einige Änderungen anpassen und das Spiel würde hochqualifizierte Mods bekommen, schon kurz nach dem Release. Nicht nur Spieler wären zufrieden, sondern auch der Publisher und Entwickler. Ihr Spiel bleibt in den Medien und verbreitet sich über Mundpropaganda. Denn wer Mods wirklich spielen möchte, brauch den Onlinemodus. Wer Online zocken möchte, brauch zwingenderweise ein Orginalspiel. So kann man die Reihe noch weiterspinnen, doch mit 75 % Wahrscheinlichkeit wird sie leider nie eintreffen. Wie in der Einführung beschrieben werden aber Millionen von Gamern über Battlefield 1943 stolpern. Unbewusst, uninformiert und eigentlich uninteressiert. Dennnoch wird man zuschlagen. Die Verlockung einen eigentlichen großen Namen für wenig Geld zu bekommen ist zu groß. Schnell sind die 400 MB auf der Festplatte, das Spiel installiert. Und je nachdem welcher Zockergattung man angehört liegt das Spiel entweder in der Ecke oder wird ein Dauerbrenner. Denn eins ist sicher: Core Gamer werden zum großen Teil nicht mit Battlefield 1943 zufrieden sein. Doch Casual Gamer werden an die Serie herangeführt. Mit einem Hinweis auf Bad Company 2.

Fazit

Battlefield 1943 wird sich wahrscheinlich sehr gut verkaufen. Battlefield 1943 wird mit Sicherheit kein Flop werden, allerdings wird es dem lange Jahre treuen Veteranen nicht gefallen. Doch das ist nicht das einzige Problem, der nicht vorhandene Editor ist das eigentliche Steckenpferd. Denn andere Spiele (wie die gesamte Plattform von Valve) schlafen nicht und holen sich die Modder auf ihre Seite. So einige Gamer haben sich Battlefield 1942 nur für Desert Combat und Forgotten Hope gekauft, bei Battlefield Bad Company 2 wird es anders aussehen. Über was sollen wir auf unserer Startseite berichten, wenn es nur noch wenige Mods gibt? Die Kommentare würden sich im einstelligen Bereich befinden, wenn wir über den neusten Downloadcontent berichten würden. Wie es in den nächsten Monaten weitergeht ist noch noch völlig offen, doch welche Richtung EA/DICE einschlägt ist extrem wichtig für die Community und das weiterleben der Battlefield Serie.

TanteEmma Dieser Artikel wurde am 08.February 2009 von TanteEmma geschrieben.
Über TanteEmma: Seit 2006 bei BF-Games dabei und kommt seitdem nicht mehr weg davon. Wobei das Spiel an sich, seit 2142 nicht mehr im Vordergrund steht.

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Wiki, oder wie, oder was?

-=Punkbuster=- | Friday, February 6, 2009 | 21:13

Langsam aber sicher bin ich am verzweifeln. Es gibt dort draußen so viele Spieler, Filmer, Mapper und Modder für die Battlefield-Serie. Und niemand von denen – so scheint es zumindest – hat zwei oder drei Minuten Zeit für unser Battlefield Wiki übrig. Warum nur? In der großen Wikipedia klappt es doch auch und eine kollaborative Sammlung von Wissen lebt nun einmal von der Beteiligung vieler. Wenn alle Einträge im Wiki vom Team gemacht werden, können wir auch zu statischen Websites zurückkehren. Und die haben gegenüber der Mediawiki-Software einen entscheidenden Vorteil: Man kann sie wirklich ordentlich gestalten.

Eigentlich möchten wir aber gerne beim Wiki bleiben, denn eine wirklich gute und allumfassende Sammlung von Wissen über die Battlfield-Serie fehlt schon lange. Und auf keinen Fall kommen wir dem Ziel der großen Online-Enzyklopädie näher, wenn wir versuchen sie alleine zu schreiben. Wir sind auf Beteiligung angewiesen, doch langsam frage ich mich ob da jemals noch etwas kommt. Und wenn nicht, woran liegt es? Am Login, an der komischen Formatierung oder einfach an Lustlosigkeit? Ich weiß es nicht, starte jetzt aber mal eine Umfrage.

-=Punkbuster=- Dieser Artikel wurde am 06.February 2009 von -=Punkbuster=- geschrieben.
Über -=Punkbuster=-: ist ein Battlefielder der ersten Stunde. Von Battlefield 1942 bis 2142 hat er alle Teile und Add-Ons im Regal stehen. Und sie sind immer alle installiert ;)

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