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Geht sterben!

-=Punkbuster=- | Friday, October 9, 2009 | 07:51

Was für ein glorreicher Morgen! Ich habe eine neue Mod gefunden. Eine Modern-Warfare-Variante von Battlefield 2 mit gaaaaanz neuen Funktionen, super tollen Waffen und vielen neuen Armeen. Und was ich sehe, begeistert mich. Das Modteam hat in einer schier unfassbaren Anstrengung die die .con und .py Dateien des Hauptspiels modifiziert. Kugel fliegen jetzt schneller, die Feuerrate von Waffen wurde erhöht und überhaupt ist jetzt alles viel realistischer. Der echte Hammer sind jedoch die neuen Features. Ich sehe mindestens zwei neue Playermodelle und zahlreiche neue Fahrzeuge mit neckischem Tarnanstrich. Diese Mod hat Potenzial!

Und jetzt mal ganz ehrlich: geht sterben! Ich kann es nicht mehr sehen. Wer eine Mod gründet, sollte mehr Erfahrung haben als mit dem Modbuilder ein paar Dateien zu justieren und einen Fahrzeugskin in Photoshop neu zu bepinseln. Und überhaupt: gibt’s eigentlich eine Schrott-Mod ohne Playermodelle aus Special Foreces oder Euro Force? Lernt endlich modden und erspart mir und dem Rest der Welt diesen Prozesss der Peinlichkeiten. Dass es neun von zehn dieser Projekte nicht über den Status von Screenshots schaffen, sagt eigentlich schon alles.

Eine “neue” Mod sollte man vorstellen wenn wirklich etwas neues dabei ist. Ein paar eigene Waffen, ein erstes Fahrzeug oder ne nette Idee im Bereich Coding. Sich mit einem Sammelsurium von DICE-Modellen als Mega-Crew zu präsentieren ist einfach nur eins: mega-peinlich. Oder was meint ihr, wer die Entwicklung einer Mod-Datenbank verfolgt? Sicherlich keine Gelegenheitsspieler, sondern solche mit Erfahrung in dem Bereich. Und die sind von den 08/15 Nummern inzwischen noch gelangweilter als ich.

-=Punkbuster=- Dieser Artikel wurde am 09.October 2009 von -=Punkbuster=- geschrieben.
Über -=Punkbuster=-: ist ein Battlefielder der ersten Stunde. Von Battlefield 1942 bis 2142 hat er alle Teile und Add-Ons im Regal stehen. Und sie sind immer alle installiert ;)

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BF2, BF2 Mods, Fail, Mini-Mods, Rip-Off
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Bezahlt und Vergessen

TanteEmma | Sunday, September 6, 2009 | 19:17

Ich mag Battlefield. Vielleicht nicht mehr so intensiv wie zu meinen besten Zeiten, aber ich mag Battlefield. Ich finde das Konzept von 1943 gut, musste mich erst überzeugen lassen, aber ich finde es besser als Bad Company 2. Ich besitze (noch) keine Konsole, heißt also auch das ich in den Genuss von angeblichen Battlefield 1942 Nachfolger, noch nicht gekommen bin. Doch ich bin Redakteur. Durchforste täglich zig Seiten, Twitterfeeds, Blogs, Gamingseiten und auch Foren. Bauchschmerzen bekomme ich allerdings wenn ich mir das offizielle EA UK Board anschaue. Keine Ordnung, null Übersicht und Themen die keinen richtigen Titel besitzen. Das passt irgendwie zur Situation um Battlefield 1943.

Hörst du es plätschern?
So langsam rutscht Deutschland in den Herbst hinein. Der Sommer war von einigen Ausnahmen abgesehen, echt klasse. Einige Tage über 30° und wer keine Lust hatte auf den Park oder das Freibad der daddelte eben 1943 auf der Konsole. Das Spiel war ein echter Erfolg. Server brachen unter der Last zusammen, die Communitychallenge der Xbox 360 User war nach zwei Tagen geschafft. Ausgerechnet hatte DICE knappe zwei Wochen. Und wer Support suchte … der suchte vergebens. Denn irgendwie stellte DICE die Unterstützung für das Spiel ein. Kurz danach brach fast das gesamte Büro in den wohlverdienten Urlaub, doch die Spieler waren noch da. AOL Kunden in Großbritannien berichteten über Verbindungsabbrüche. Auch Kunden anderer Provider hatten so ihre Mühe sich auf den Servern zu halten. Playstation 3 Käufer hatten wie immer mit VoIP zu kämpfen und Spieler aus Australien hatten Probleme einen Server zu finden auf der ihr Ping nicht durch die Decke ging. Antworten zu den vielen Fragen und Problemen gab es eher nicht. Den Support den wir alle lobten wurde fast ganz eingestellt und in Schweden ist es in letzter Zeit verdächtig ruhig geworden.

Auf dem Weg der Besserung?
Im Frühjahr diesen Jahres war das Thema Battlefield 1943 für uns Redakteure ein Schlaraffenland. Zig DICE Mitarbeiter haben sich in den offiziellen EA Foren angemeldet und beantworteten fleißig Fragen. Andere eröffneten Blogs um etwas ausführlicher darüber zu sprechen, als der eingerichtete Twitter Account der ja nur 140 Zeichen zur Verfügung hat. Doch irgendwann im Sommer brach diese Kundenfreundlichkeit mit einmal ein. Das Forum sieht verlassen aus, einige Blogs auch. Die Einträge von Gustav Halling beschränken sich auf Off Topic Geschehnisse aus seinem Privatleben. Interessant zu lesen, keine Frage. Doch in einem dieser Beiträge plaudert Halling etwas unverblühmt aus dem Nähkästchen. Klar hat DICE seine Hardcore Fans nicht vergessen, doch dafür ist ja BF3 gedacht. Klar, ist ein Clanmodus cool. Doch den nutzen ja nur wenige Prozent der eigentlichen Käufer. Sicherlich sind Mods toll und DICE unterstützt die ja auch (*hust*) aber auch da, ist es nur ein kleiner Teil der Käufer die sich damit beschäftigen. Ganz klar sagt Halling auch: Für solche “Feature” fehlt das Geld! Auch für Battlefield 3 sei man noch nicht soweit, dass man sagen kann “Ja, Modsupport ist dabei”. Das ist also noch völlig offen und klar sein dürfte auch, DICE wird in der Wirtschaftskrise wenig Gewinne machen. Übrigens: Durch das fehlende Geld dürfte damit auch der 1943 Support eingestampft worden sein. Womit wir beim Thema wären. Die PC Version wäre im September bestimmt fertig geworden. Allerdings hat man die meisten Mitarbeiter zu anderen Projekten abgezogen. Mappacks für die Konsolen sind damit genauso unrealistisch wie Updates für den Titel auf dem Rechenknecht. Das 1943 Team ist geschrumpft, die Heroes Mannschaft und auch der Support für Battlefield 2/2142 ist eingestellt. Bad Company 2 und Battlefield 3 sollen groß werden, sehr groß.

TanteEmma Dieser Artikel wurde am 06.September 2009 von TanteEmma geschrieben.
Über TanteEmma: Seit 2006 bei BF-Games dabei und kommt seitdem nicht mehr weg davon. Wobei das Spiel an sich, seit 2142 nicht mehr im Vordergrund steht.

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Bad Company, Bad Company 2, Battlefield 1943, DICE, Support
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Weniger ist mehr

-=Punkbuster=- | Wednesday, August 26, 2009 | 09:19

Innerhalb der Redaktion sind wir nicht immer einer Meinung. Normalerweise diskutieren wir diese Frage im Redaktionsforum aus, bevor wir eine Meldung veröffentlichen, innerhalb eines Blogs wird das allerdings schwer. Immerhin geht es um die eigene Meinung. Und weil die Meinung meines Kollegen Peers soweit von meiner eigenen abweicht, habe ich mich zu einer Antwort auf seine jüngste Grabrede hinreißen lassen. Denn so düster, wie dort die Zukunft der Battlefield-Serie beschrieben wird, ist sie gar nicht. Mit BF1943 und Bad Company 2 stehen gleich zwei neue Spiele der Serie ins Haus und sobald im Frühjahr 2010 der Verkauf startet, wird die Ankündigung für Battlefield 3 kommen. Was will man mehr.

Dass es auf der GamesCom in Köln zu den beiden PC-Versionen der Spiele wenig Neues gab ist unschön, aber nicht weiter tragisch. Es sind noch einige Monate bis zum Release und bis dahin kann viel passieren. Dazu wird in Zeiten von Breitband-Internet einfach schon vieles vorab im Internet gezeigt. Wer auf eine Messe geht, darf ganz allgemein nicht zuviel erwarten. Das gilt im Jahr 2009 für Battlefield wie für jedes andere Spiel. Und letzten Endes darf man eins nicht vergessen: Bad Company ist eigentlich ein reines Konsolenspiel, das neben Battlefield 3 für den PC entwickelt wird, weil das Flehen der Spieler bei den Entwicklern nicht mehr zu überhören war. Vorgesehen war dieser Schritt eigentlich nicht. Man sollte an Bad Company 2 also nicht mit den falschen Erwartungen herangehen und bei aller Kritik die Veränderungen gegenüber Battlefield 2 im Blick behalten.

Ein gutes Beispiel sind die Inhalte. Bad Company 2 kommt zum Start mit acht Karten – also genau derselben Menge wie der erste Teil. Das wurde damals von den Spielern als zu wenig kritisiert, weshalb man in Form von Patches den Conquest-Modus nachreichte. Und wie Produzent Karl-Magnus Troedsson jüngst in einem Interview betonte, werden im zweiten Teil beide Modi von Anfang enthalten sein. Und wer schon einmal eine BF2-Map im Push-Modus (was Gold Rush zweifelsfrei ist) und danach im Conquest gespielt hat, weiß wie unterschiedlich das Erlebnis in derselben Umgebung sein kann. Damit nicht genug werden es am Ende wohl vier Spielmodi sein.

Die Antwort auf die Kritik an den Klassen fällt ähnlich aus: es sind nur noch vier, dafür kann man sich im neuen Menü sein Kit zusammenstellen wie es gerade passt. Und zwar viel umfangreicher als das mit den Unlocks bei Battlefield 2 möglich ist. für deren volle Verfügbarkeit man immerhin ein Add-On und einen Boosterpack kaufen muss. Die Frage nach den Klassen ist für mich relativ, vor allem nachdem ich auf der GamesCom durch die Waffen in der Kitauswahl gescrollt habe. Dasselbe gilt für mich für die Karten. Ja, es sind nur acht Stück, aber wenn man den Aufwand in der Produktion dieser Level bedenkt ist das schon eine Menge.

Anders als bei allen anderen PC-Teilen muss jeder Baum, jeder Zaun, fast jedes Hindernis und fast jedes Haus zerstörbar sein. Und diese Zerstörung muss abgebildet werden. In Form von zerstörten Häusern, Zäunen und Bäumen. Und die Spieler verlangen mehr Realismus. Zerstörte Häuser, bei denen am Ende doch noch das Grundgerüst steht, sind doof. Also wird Feintuning betrieben und das Haus ganz zerstörbar gemacht. Und das kostet nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Viel Geld, für viele Entwickler und irgendwo werden im Projektmanagement immer Abstriche gemacht. Und wenn es am Ende nur 15 Fahrzeuge statt der 29 in Battlefield 2 sind, soll mir das Recht sein. Das Gesamtpaket muss stimmen.

Das beste Beispiel dafür ist Left4Dead. Das Gesamtportfolio an Waffen kann ohne Scham als Bescheiden bezeichnet werden, Spaß macht das Spiel dennoch. Zwar nicht allen Käufern, aber die Spielerzahlen und die Ankündigung einer Fortsetzung sprechen für sich. Und deshalb sperre ich mich weiter dagegen, Bad Company 2 an mehr zu bewerten als dem, was ich am Verkaufstag bei mir auf dem Bildschirm sehe und mit meinen Freunden erlebe. Ich brauche keine 100 Karten – bei Battlefield 2 habe ich am Ende drei der 15 wirklich gespielt – und 200 Waffen. Sound, Optik und Gameplay müssen stimmen. Alles andere ist mir fast schon egal.

Wie auch immer: das einzige, was mich auch extrem ärgert, ist die lapidar angekündigte Verschiebung von 1943. Dass die PC-Version keine simple Portierung werden sollte, wurde schon bei der ersten Lücke zwischen den Terminen als Argument ausgereizt. Anfang 2010 ist eine bittere Aussage, die bei einer so extremen Erwartungshaltung der PC-Spieler wie gesehen einer deutlich ausführlicheren Erklärung bedarft hätte. In diesem Punkt bin ich mit Peer wieder einer Meinung und lecke meine Wunden. Genauer gesagt habe ich gestern doch spontan die eine oder andere Spielezeitschrift aufgeschlagen und nach Alternativen zur Überbrückung der Wartezeit gesucht. Battlefield 2 setzt langsam Staub an ;)

-=Punkbuster=- Dieser Artikel wurde am 26.August 2009 von -=Punkbuster=- geschrieben.
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Bad Company 2, Battlefield, Battlefield 1943, Battlefield 3, DICE, EA
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Panikfield 1943

TanteEmma | Saturday, August 15, 2009 | 10:36

In den letzten Jahren haben wir als Team schon viel erlebt. Aber solche “Breaking News” wie am Mittwoch sind in den Tagen eines Redakteurs die schönsten. Vielleicht nicht als Spieler, aber als Redakteur aufjedenfall. Die Ergebnisse überschlugen sich am Nachmittag wirklich. Als wir den Artikel entdeckten, war der erste Klick, der auf unser Admin Panel. Doch bevor wir mit dem eigentlichen Text anfingen, ging eine kurze Mitteilung über Twitter raus. Diese verbreitete sich wie ein Störfeuer und über Leute, die man selber nicht kennt und nie wahrgenommen hat.

Das ewige Lied
Die News schrieb sich auch nicht von allein. Aus einer Einleitung mit einem Absatz, wurde nach der Veröffentlichung ein zweiter und dritter. Innerhalb der ersten 30 Minuten hatten wir über 900 Zugriffe auf den Artikel und satte 60 Kommentare, wobei diese nicht immer qualifiziert waren. Ganz im Gegenteil: Das gebashe ging wieder los. Sogar, als wir die Meldung revidierten und für falsch erklärten zeigten sich immer noch User enttäuscht, dass der Titel eingestellt wird. Als Redakteur zweifelt man in solchen Situationen an sich selbst. Schließlich wurde die Überschrift geändert und sogar rote Farbe markierte nun das Update. Verständnis gleich Fehlanzeige. Dabei gab es keine Bestätigung seitens der Entwickler. Die Gamestar blieb auch die einzige Website, die dieses Statement eingeholt hatte. Übrigens: Während der Artikel für falsch erklärt wurde, kam folgende Nachricht über Twitter.

TanteEmma Dieser Artikel wurde am 15.August 2009 von TanteEmma geschrieben.
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Ins Blaue geschrieben

-=Punkbuster=- | Sunday, February 22, 2009 | 17:23

Eigentlich hatte ich für heute Abend geplant, eine kleine Zusammenfassung der letzten News zu Battlefield 1943 zu schreiben. Sieht man einmal von einigen eher langweiligen Berichte aus den vereinigten Staaten ab, war der Bericht in der aktuellen Ausgabe der GameStar als Aufhänger geplant, doch daraus wird nichts. Der Beitrag ist zu schlecht und zu meinungsgeladen. Dazu hält er nicht was er verspricht und weil unsere Reaktion ebenso meinungsgeladen ist, landet sie im Blog.

Fangen wir von vorne an: Im Internet angekündigt war ein Schwerpunkt, in dem “analysiert wird warum die Marke in drei Spiele aufgeteilt wird”, und von einem solchen Schwerpunkt kann man wohl mehr als eine Seite Text erwarten. Gut, im Grunde genommen sind es fünf Seiten, von denen jedoch vier mit den Portraits von Battlefield 1943, Battlefield Heroes und Bad Company 2 befüllt sind. Echten Fans der Serie sind die dort gegebenen Informationen längst bekannt.  Bleibt eine kümmerliche Seite Analyse, die jedoch keine ist und keine sein kann. Denn nicht einmal wir könnten zum jetzigen Zeitpunkt eine erstellen.

Was im ersten Moment sicherlich vermessen klingen mag, liegt an dem einfachen Umstand, dass über das Spiel Bad Company 2 bis zum jetzigen Zeitpunkt außer den Plattformen (PX, XBox360, PS3) und einem Screenshot nichts bekannt ist. Um das Spiel in die Serie einordnen zu können fehlen grundlegende Infos wie maximale Spieler- und Kartenzahl, das genaue Szenario und etliche weitere Details. Vielleicht ist Bad Company 2 ja der von vielen so heiß erwartete Battlefield-2-Nachfolger, der eine ähnliche Spieltiefe und einen ähnlichen Umfang bietet?

Und dennoch stellen Fabian Siegismund, Petra Schmitz und Daniel Matschijewski genau diesen Punkt in Frage und reduzieren ihren Beitrag auf das bereits aus dem Internet bekannte Bashing gegen 1943. Im Wortlaut heißt es hier unter anderem: “Nun entwickelt DICE drei Titel mit drei unterschiedlichen Schwerpunkten für drei verschiedene Zielgruppen. Battlefield Heroes für Gelegenheitsspieler, Battlefield 1943 für ambitionierte Gelegenheitsspieler und Bad Company 2 für… ja für wen eigentlich? Serien-Veteranen vermissen bei allen drei Titeln die Spieltiefe und die Team-Komponente…”

Serien-Veteranen? Spieltiefe? Welcher Serien-Veteran kann denn anhand eines Trailers etwas über die Spieltiefe von 1943 sagen? Und wie kann man eine Analyse durchführen, wenn man selbst als Spielemagazin keine Ahnung hat,  worum es in BFBC2 gehen wird? Wie kann man 1943 als Spiel für ambitionierte Gelegenheitsspieler bezeichnen, wenn es  – einmal von der Begrenzung auf 24 Spieler abgesehen – alle klassichen Elemente der Serie mit sich bringt. Das Stein-Schere-Papier-Prinzip mit Fahrzeugen, Flugzeugen und Schiffen. Den Conquest-Modus und sogar eine Clanfunktion, die sich so viele eSportler für Bad Company gewünscht habe. Noch fragen? ich jedenfalls schon.

Als wäre diese Kategorisierung nicht schon schlimm genug, wird auch die Frage nach der Entstehung von 1943 in keinster Weise berücksichtigt. Wie Producer Patrick Liu, der im Bericht übrigens für ihn äußerst unvorteilhaft zitiert wird, jüngst festgehalten hat, war 1943 eher ein glücklicher Betriebsunfall einiger Spielentwickler mit zuviel Freizeit, als ein langfristig geplantes Projekt.  Das wird genauso wenig erwähnt wie dessen Aussage, dass der Pazifik-Shooter der erste Vollpreistitel im Low-Budget-Segement sein wird, der ausschließlich digital distribuiert wird. Für einen Artikel, der sich mit der Aufteilung einer starken Marke beschäftigt, ist das aber wohl einfach nicht wichtig genug. Für mich schon, denn es bei dem Titel – anders als bei Heroes – nicht um eine neue Zielgruppe, sondern um eine Käufergruppe.

Während Heroes auf Low-Budget-Rechner und Casual-Gamer ausgerichtet ist, liegt mit 1943 ein Produkt vor, wie es auch Battlefield 2 ist. Nur eben abgespeckt um einige Karten und Klassen. Auf Strike at Karkand rennen auch nur Sanitäter durch die Gegenend, obwohl es genügend andere Klassen gibt. Und der Wegfall von Medic und Supporter muss in punkto Taktik und Gameplay (anders als im Text beschrieben) noch gar nichts heißen. Nicht gestellt wird die eigentliche Kernfrage: ist 1943 der Anfang des koreanischen Modells für den europäischen Markt? Kommt jetzt das Battlefield im Baukasten-Format, bei dem die Pazifik-Episode den Start markiert und über den Button “Download Content” Europa und Afrika nachgekauft werden? Wie kann man solche Fragestellungen in der Analyse vergessen?

Und so könnte ich jetzt noch den gesamten Abend weiterschreiben, beschränke mich jedoch auf den Text von Petra Schmitz zu Bad Company 2. Weil man darüber noch nichts weiß, aber dennoch eine Seite befüllen musste, gibt es einen kompletten Bericht über Aufbau, Ablauf und Spielmodi von Bad Company 1.  Spannung sieht anders aus, dazu ist der Text schamming. Als neues Kernelement wird nämlich “zerstörbares Terrain genannt, das es auch für Battlefield 1943 geben soll“. Zerstörbares Terrain? Sind hier vielleicht Objekte wie Häuser gemeint, oder hat sich da aus versehen eine Breaking News in einen Nebensatz eingeschlichen? Denn eine wirklich zerstörbare Umgebung mit Bombentrichtern und anderen Spielereien wäre eine Sensation, von der im Trailer bisher nichts zu sehen ist. Da fallen die Bomben in gewohnter Manier auf den Boden. Lassen wir uns einfach überraschen, aber sicherlich nicht von diesem Beitrag.

-=Punkbuster=- Dieser Artikel wurde am 22.February 2009 von -=Punkbuster=- geschrieben.
Über -=Punkbuster=-: ist ein Battlefielder der ersten Stunde. Von Battlefield 1942 bis 2142 hat er alle Teile und Add-Ons im Regal stehen. Und sie sind immer alle installiert ;)

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Huch ein neues Battlefield?!

TanteEmma | Sunday, February 8, 2009 | 20:18

“Ohh, ein neues Battlefield. Das ist ne echt gute Marke, die letzten Serienteile waren ja echte Knaller. Wow, ein Remake des wohl besten Teils 1942 im Pazifikgewand. Klasse nur 19,99 € das kaufe ich mir sofort”. So oder zumindestens so ähnlich werden wohl viele Gedankenzüge im Herbst 2009 aussehen. Der neuste Battlefield Teil spaltet malwieder die Community in drei Lager. Die Befürworter, die dem neusten Werk von DICE völlig offen gegenüberstehen. Die Gegner, welche lieber ein Battlefield 3 mit mehr Realismus sehen möchten, und der Gruppe der irgendwie alles egal ist. Nimmt man uns neutrale Redakteure mit rein haben wir vier Gruppen die Battlefield 1943 zu einem Streitobjekt par excellence machen.

Der Blick über den Tellerrand

Aber mal abgesehen von der Community, haben wir uns in anderen Foren und Gemeinschaften umgesehen um von der eigentlichen Zielgruppe Feedback einzuholen. Dort fällt verblüffendes sofort ins Auge: Die gleiche Konstellation wie in der Battlefield Szene. Auf großen Gamersammelpunkten wie Gamestar.de, Giga.de oder PCGames.de ist festzustellen das der allgemeine Zocker EA verurteilt malwieder eine Serie auszuschlachten. Dabei ist die Vermutung garnicht so falsch, denn mit Heroes und 1943 schmeißt man relativ gleiche Titel zur selben Zeit auf den Markt. Beide Spiele sollen im Sommer 2009 erscheinen -Heroes mit einem Jahr Verspätung- und konkurieren sich förmlich damit gegenseitig. So zumindestens der Plan, aber da diese sowieso nie eingehalten werden kann man damit rechnen dass Battlefield 1943 im Herbst auf den Markt kommt.  Trotzdem sind die Kunden verärgert: ein billiger Abklatsch ist dort zu lesen oder eine Schande für 1942. Worte die nicht aus der jahrelang, treuen Battlefield Community stammen sondern vom neutralen Kunden. Doch die Hauptkritikpunkte ähneln sich. Commicgrafik, unendlich Munition, Matchmaking System und nur drei Karten sind hier wie da eine großes Thema. Ein Eintrag brachte uns dann doch zum schmunzeln. “ Es gibt sicherlich dann bald, -oder sofort- eine Mod der das Spiel wie BF 1942 wirken lässt”

Battlefield 1943 – Das Marketingidol

Eigentlich wäre es so einfach. Kurz nach der Veröffentlichung von Battlefield 1943 schmeißt DICE den Editor für jenes Spiel auf den Markt. Modder stürzen sich mit großen Erwartungen auf die neue Frostbite Engine. Das neue Zerstörungsfeature würde mindestens genauso genutzt werden wie umwerfende Soundkulisse. Nach einem halben Jahr basteln und ausprobieren kommt Battlefield Bad Company 2. Modifikation würden ihre Werke auf einige Änderungen anpassen und das Spiel würde hochqualifizierte Mods bekommen, schon kurz nach dem Release. Nicht nur Spieler wären zufrieden, sondern auch der Publisher und Entwickler. Ihr Spiel bleibt in den Medien und verbreitet sich über Mundpropaganda. Denn wer Mods wirklich spielen möchte, brauch den Onlinemodus. Wer Online zocken möchte, brauch zwingenderweise ein Orginalspiel. So kann man die Reihe noch weiterspinnen, doch mit 75 % Wahrscheinlichkeit wird sie leider nie eintreffen. Wie in der Einführung beschrieben werden aber Millionen von Gamern über Battlefield 1943 stolpern. Unbewusst, uninformiert und eigentlich uninteressiert. Dennnoch wird man zuschlagen. Die Verlockung einen eigentlichen großen Namen für wenig Geld zu bekommen ist zu groß. Schnell sind die 400 MB auf der Festplatte, das Spiel installiert. Und je nachdem welcher Zockergattung man angehört liegt das Spiel entweder in der Ecke oder wird ein Dauerbrenner. Denn eins ist sicher: Core Gamer werden zum großen Teil nicht mit Battlefield 1943 zufrieden sein. Doch Casual Gamer werden an die Serie herangeführt. Mit einem Hinweis auf Bad Company 2.

Fazit

Battlefield 1943 wird sich wahrscheinlich sehr gut verkaufen. Battlefield 1943 wird mit Sicherheit kein Flop werden, allerdings wird es dem lange Jahre treuen Veteranen nicht gefallen. Doch das ist nicht das einzige Problem, der nicht vorhandene Editor ist das eigentliche Steckenpferd. Denn andere Spiele (wie die gesamte Plattform von Valve) schlafen nicht und holen sich die Modder auf ihre Seite. So einige Gamer haben sich Battlefield 1942 nur für Desert Combat und Forgotten Hope gekauft, bei Battlefield Bad Company 2 wird es anders aussehen. Über was sollen wir auf unserer Startseite berichten, wenn es nur noch wenige Mods gibt? Die Kommentare würden sich im einstelligen Bereich befinden, wenn wir über den neusten Downloadcontent berichten würden. Wie es in den nächsten Monaten weitergeht ist noch noch völlig offen, doch welche Richtung EA/DICE einschlägt ist extrem wichtig für die Community und das weiterleben der Battlefield Serie.

TanteEmma Dieser Artikel wurde am 08.February 2009 von TanteEmma geschrieben.
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Wiki, oder wie, oder was?

-=Punkbuster=- | Friday, February 6, 2009 | 21:13

Langsam aber sicher bin ich am verzweifeln. Es gibt dort draußen so viele Spieler, Filmer, Mapper und Modder für die Battlefield-Serie. Und niemand von denen – so scheint es zumindest – hat zwei oder drei Minuten Zeit für unser Battlefield Wiki übrig. Warum nur? In der großen Wikipedia klappt es doch auch und eine kollaborative Sammlung von Wissen lebt nun einmal von der Beteiligung vieler. Wenn alle Einträge im Wiki vom Team gemacht werden, können wir auch zu statischen Websites zurückkehren. Und die haben gegenüber der Mediawiki-Software einen entscheidenden Vorteil: Man kann sie wirklich ordentlich gestalten.

Eigentlich möchten wir aber gerne beim Wiki bleiben, denn eine wirklich gute und allumfassende Sammlung von Wissen über die Battlfield-Serie fehlt schon lange. Und auf keinen Fall kommen wir dem Ziel der großen Online-Enzyklopädie näher, wenn wir versuchen sie alleine zu schreiben. Wir sind auf Beteiligung angewiesen, doch langsam frage ich mich ob da jemals noch etwas kommt. Und wenn nicht, woran liegt es? Am Login, an der komischen Formatierung oder einfach an Lustlosigkeit? Ich weiß es nicht, starte jetzt aber mal eine Umfrage.

-=Punkbuster=- Dieser Artikel wurde am 06.February 2009 von -=Punkbuster=- geschrieben.
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Ben Cousins, die Zukunft der Konsole und andere Gedanken

-=Punkbuster=- | Saturday, April 5, 2008 | 22:40

Samstagabend nachts um halb zwölf. Zeit zum bloggen, denn angesichts einer Sonntagsschicht muss die Party ausfallen. Schlecht für mich, schön für das Blog. Thema des Abends ist Ben Cousins und sein Interview mit Gamasutra, das vor allem für Beobachter der Spielebranche und deren weiterer Entwicklung so viel mehr als nur ein Gespräch über Battlefield Heroes ist. Es geht um Games und Märkte, um den Kampf zwischen Konsole und PC und vielleicht auch um Battlefield 3. Allerdings sind das eher Gedankenspiele als wirkliche Schlüsse aus dem Interview.

Wo fange ich am besten an: Vielleicht mit Märkten und der Spielentwicklung, die in Zukunft noch weiter weg von der Disc gehen wird. Dafür sprechen gleich mehrere Fakten, denn Plattformen wie Steam, EA Downloader und Gamesload beweisen, dass Spieler bereit sind Inhalte digital zu erwerben. Dazu kommt ein weiterer Faktor: die große Unsicherheit bei großen Vollpreistiteln. Die Entwicklung der Spiele verschlingt Unsummen und das Ergebnis muss am Ende stimmen. Oft genug tut es das nicht nicht und als Ergebis des schlechten Ergebnisses werden Publisher größer und größer, um so ihr Risiko breiter zu streuen. Und sie erschließen ständig neue Märkte, wie man an Battlefield Heroes im Falle von EA sehen kann. Was dabei viele vergessen: Die Strategen in Redwood Shores sind damit mitnichten “First Mover”. Dann gäbe es da nicht Quake Live (ID Software) oder die “Play-for-Free” Pläne von Sony im Bereich Massive Multiplayer. Heroes ist einer unter vielen, die den rasant wachsenden Markt für Online-Games erobern wollen. Und das, obwohl die Zahl der Online-Spieler geringer ist als erwartet.

Das interessante daran sind der parallele Einstieg so vieler Publisher in dieses Segement und der späte Zeitpunkt, zu dem er passiert. Denn Cash wird mit diesem Konzept bereits sehr lange gemacht. Tausende, wenn nicht hunderttausende Menschen weltweit spielen Browsergames, die von jedem PC abrufbar sind und erst richtig Spaß machen, wenn man bestimmte Zusatzinhalte freischaltet. Und die Kosten Geld, was die Spieler bereitwillig zahlen. Denn gute Browsergames können – ganz ohne eine einzige Grafiksequenz – so süchtig machen wie World of Warcraft. Dazu sind sie viel billiger zu produzieren. Goal United, OGame und Insel-Monarchie und all die vielen anderen Ableger erzählen Bände davon. Natürlich sind Heroes und Quake Live keine Browsergames, aber eben auch keine Spiele im klassischen Sinn. Sie liegen irgendwo dazwischen. Ein ganz neuer Typ Spiel, der im Fall der Fälle auch einmal mit einer älteren Engine auskommt und eine kurze Entwicklungszeit hat. Läuft das Geschäft, wird es ausgebaut. Läuft es nicht, wird einfach etwas Neues ausprobiert. DICE und EA setzen hier auf Werbefinanzierung und Kauf-Gimmicks, andere Publisher vielleicht wirklich irgendwann auf Bezahlkarten und Level. Und vielleicht schlagen auch DICE und EA irgendwann diese Richtung ein.

Interessant ist unter diesem Gesichtspunkt die eingangs erwähnte Frage nach Battlefield 3 (BF3), das so gar nicht in dieses Konzept passt und sogar dem neuen Kurs von EA zum Opfer gefallen sein könnte. Wichtig ist hier die Geschichte von Battlefield und die Firmenpolitik des Publishers. Halb fertige Projekte zu canceln oder umzustrukturieren ist nämlich nichts ungewähnliches. In den PC-Teilen der Serie finden sich massenhaft Reste von angefangen Projekten. Fahrzeuge, Karten und Gebäude, die als letzte Zeugen davon berichten. Von einem möglichen zweiten Boosterpack für Battlefield 2142, aber auch von der einst getroffenen Entscheidung, aus dem zweiten Add-On für Battlefield 2 besser zwei Boosterpacks zu machen und damit eine kleine Revolution einzuläuten: den ersten ausschließlich digital vertriebenen Inhalt aus den Hause EA. Ein Battlefield(!), oder zumindest eine Erweiterung davon, die man nur online kaufen konte. Gemacht von denselben Spielentwicklern aus Schweden, die heute für Heroes verantwortlich zeichnen. Das alles fand im Jahr 2006 statt, etwa sechs Monate nach dem Start der Plattform mit dem damals auch auf CD erhältlichen Add-On Special Forces. Gerade einmal zwei Jahre ist das her und heute ist es das normalste auf der Welt, Spiele direkt im EA Store zu kaufen. In zwei bis drei Jahren wird es das normalste auf der Welt sein, Play-for-Free Shooter von DICE und EA zu erhalten und hier kommen wir zurück auf Battlefield 3 und die neue Frostbite Engine: Passt ein solches Spiel in dieses Konzept und wird es sich verkaufen?

Klären kann diese Frage wohl nur der neue EA-Chef John Riccitiello samt seinem Stab, doch zählt man eins und eins zusammen, steht am Ende schon rein mathematisch keine große Drei. Und auch ansonsten nicht, denn der neue Chef des größten Publishers ist vor allem am Ruder des schlingernden Konzerns, um diesen wieder in sicheres Fahrwasser zu führen. Und die Probleme sind mannigfaltig: Zu viele Fortsetzungen mit zu wenig neuen Inhalten zum Beispiel: Jedes Jahr eines neues NBA , NFL und NHL und mit ihnen jedes Jahr mehr Fehler bei nahezu null Innovation. Das Ergebnis waren vernichtendes Feedback der Kunden und – bei einem börsennotierten Unternehmen wie EA viel schlimmer – von führenden Analysten für den Games-Sektor. Die Reaktion lies nicht lange auf sich warten. Wie Boss Riccitiello der Börsenwelt kurz danach über Wallstreet online mitteilte, sollte sich von nun alles ändern. Weniger Fortsetzungen und mehr Innovationen. Und wenn schon Fortsetzungen, dann nur noch unter dem Aspekt der Innovation. Ob Battlefield 3 darunter fällt ist die große Frage. Die Frostbite Engine an sich ist innovativ und der Gedanke, die gesamte Umgebung einzunorden verlockend, doch muss es ausgerechnet Battlefield sein? Es bieten sich auch andere Ideen und Konzepte an und wenn man es genau nimmt, ist der einzige jemals bekannt gewordene Beweis ein hundertfach zitiertes, aber nie im Original veröffentlichtes PDF an Investoren. Dazu einige Gerüchte von der Games Convention 2007, die – nimmt man es genau – genau in den Zeitraum von Heroes fallen. Vielleicht gab es die Pläne ja wirklich und sie wurden – wie die Booster – in der Entwicklung eingestampft.

Eine Auflösung kann nur die Zukunft bringen und bis dahin wird munter spekuliert und gerätselt. Über Battlefield 3 und viele andere Themen. Zum Beispiel die Zukunft des Personal Computers und der Konsole und welche der beiden Plattformen am Ende den Sieg erringen wird. Meinungen gibt es hier wie Sand am Meer und nicht wenige Experten haben den PC bereits für tot erklärt. Ganz anders Ben Cousins, der früher selbst im Bereich Konsole gearbeitet hat und in dem eingangs erwähnten Interview mit Gamasutra etwas sehr spannendes und wichtiges sagt: Es gibt mehr PCs als Konsolen. Sehr viel mehr. Und das wird auch auf sehr lange Sicht so bleiben. Was also vom Aussterben bedroht ist, sind unter Umständen Vollpreistitel für 60 Euro auf DVD im Geschäft, das klassiche Spiel für den Personal Computer aber noch lange nicht. Konzepte und Geschäftsmodelle ändern sich und passen sich der Entwicklung des Marktes an. Das ist alles. Das dabei das eine oder andere Spiel über den Jordan geht gehört dazu. Die neuste Ausgabe von Madden-Footbal zum Beispiel, die nicht mehr für den PC erscheint. Die Verkaufszahlen waren einfach zu schlecht. Den Sieg der Konsole bedeutet das aber noch lange nicht. Höchstens einen Teilerfolg. Besonders deutlich wird das an kritischen Stimmen aus der Konsolen-Ecke. Zum Beispiel der von Sandy Duncan, der einst das Europa-Geschäft mit der Xbox aufgebaut hat. In einem Interview erklärte der jüngst die Konsole zu einem aussterbenden Modell. Fünf bis zehn Jahre gibt er der Branche noch, weil die Entwicklung einfach zu teuer ist. Und damit könnte er Recht haben, denn immerhin verlieren Sony und Microsoft mit jeder verkauften Konsole viel Geld. Doch mehr dazu ein anderes Mal.

-=Punkbuster=- Dieser Artikel wurde am 05.April 2008 von -=Punkbuster=- geschrieben.
Über -=Punkbuster=-: ist ein Battlefielder der ersten Stunde. Von Battlefield 1942 bis 2142 hat er alle Teile und Add-Ons im Regal stehen. Und sie sind immer alle installiert ;)

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EA Store: Bestandskunden unerwünscht?

-=Punkbuster=- | Monday, September 24, 2007 | 19:28

Eigentlich hatte ich gedacht, Electronic Arts könnte mich nicht mehr schocken. Endlose Qualen bei der Installation und Deinstallation der Battlefield-Serie, tausende Fragen entnervter Spieler und dramatische Erlebnisse mit der hauseigenen Software EA Downloader. Moment, EA Link meine ich! Oder EA Store? So heißt die Plattform zur so genannten “digitalen Distribution” nämlich seit neuestem.

Für mich als Nutzer der ersten Stunde kommt das überraschend, denn der Start liegt gerade einmal zwei Jahre zurück. Wirklch viel getan hat sich seitdem nicht, außer das wir nach dem letzten Wechsel alle Gebrauchsanleitungen über den Haufen werfen und von vorne schreiben konnten. Denn EA Link war lediglich eine optisch aufgehübschte Applikation mit ein paar netten Gimmicks. Mit EA Store wird das alles anders, denn nun hat man den Shop vom reinen Downloader getrennt und so eine praktische Lösung geschaffen. Allerdings hat man mich auch getrennt – und zwar vom Downloader.

Wie man unseren nun nutzlos gewordenen FAQs entnehmen kann, muss (oder musste?) man die Software von EA zum spielen der Boosterpacks für Battlfield nämlich nur einmal installieren und konnte das Programm dann wieder von der Platte werfen. Und wie es der Zufall wollte (und sicherlich bei so manchem der Fall sein dürfte), ist der Installer der letzten Aufräumaktion zum Opfer gefallen. Kein Problem, dachte sich der Onkel Punkbuster zu diesem Zeitpunkt. Denn schließlich leben wir online, sind jung und haben Zugriff “anytime and anywhere”. Denkste! Denn den dämlichen Installer suche ich vergebens.

Und das könnte auch anderen so gehen. Googelisiert wie ich bin, tippe ich “EA Link” in das praktische Suchfeld oben rechts im Browser und lande auf dieser ausrangierten Seite. In großen Lettern wird mir dort der aktuelle “Relaunch” verkündet, wie sich die geänderte Optik und der neue Name des Programms heutzutage schimpfen. Interessiert folge ich dem hinterlegten Link und lande mitten in einer Orgie von Produktbeschreibungen samt dem zugehörigen Kaufoptionen. Ob ich einen Gutscheincode habe? Nein, habe ich nicht! Ich will nur den verdammten Installer herunterladen, über den ich meine (bereits gekauften!) Spiele beziehen möchte. Schließlich habt ihr mir doch was vom Pferd und “herunterladen so oft ich will” erzählt.

Gescheitert, kläglich gescheitert. Ich habe den Kaufvorgang gestartet, um zu sehen ob der Link auf den Installer dort auftaucht. Ich habe die Links auf der Seite ausprobiert und auch dort keinen Hinweis gefunden. Bin ich als Kunde unerwünscht? Habe ich etwas falsch gemacht? Betrübt ziehe ich von dannen, um mich in einem Communityforum auszuheulen und mir den Rotz abwischen zu lassen. Gottseidank war dort jemand weniger frustriert als ich und hat noch die Muße, den Link auf den benötigten Installer zu suchen. Den Tränen nahe sinke ich auf die Knie und sende spontan einige Knuddel-Smilies durchs ICQ. Bock auf den Boosterpack habe ich nun freilich nicht mehr. Die Sucherei ist mir offen gesagt zu blöd. Wenigstens habe ich alles aufgeschrieben, falls noch andere in die Situation geraten sollten. Und nicht vergessen: it’s not a bug, it’s a feature 0.o

-=Punkbuster=- Dieser Artikel wurde am 24.September 2007 von -=Punkbuster=- geschrieben.
Über -=Punkbuster=-: ist ein Battlefielder der ersten Stunde. Von Battlefield 1942 bis 2142 hat er alle Teile und Add-Ons im Regal stehen. Und sie sind immer alle installiert ;)

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Modspot – Eine Chance für die Community

TanteEmma | Saturday, July 14, 2007 | 21:12

2 Monate Planung, einige Seiten an geschriebenen und viel Sress. Das war die erste Aktion Modspot. Die großen Battlefield Seiten möchten es anders machen als DICE mit dem gescheiterten “ModLight”. Der große Erfolg blieb aus. Doch woran liegt es ? Sind Mods knapp 2 Jahre nach der Veröffentlichung von Battlefield 2 nicht die Zukunft, die das Spiel am Leben halten soll? Oder ist es doch einfach die Stats geile Community, die nur auf Punkte aus sind?

Schwierig zu beurteilen. Wenn man sich die Kommentare zu den einzelnen Modnews durchliest, stößt man auf viel positives Feedback. Sätze wie “Wow. Ich kann kaum noch drauf warten” oder “Hammergeil. wann kommt es?” liest man regelmäßig. Auch die Downloadzahlen der Mods sind gut. Doch kaum einige Tage später, sind die Server leer. Momentan sieht es natürlich nicht besser aus. Die Statistiken um 22.00 Uhr:

  • DCon
  • 103 Spieler

  • OPK
  • 48

  • POE
  • 178

  • Projekt Reality
  • 337

  • USI
  • 0

    Ergibt eine kuriose Spielerzahl von 666. Fast zur besten Spielzeit. Aber insgesamt spielen 23160 Spieler BF2.
    Das sind 2.8 % die Mods spielen. Zu wenig? Auf jedenfall! Die Leiter der Community, haben sich mit dem EA Communityteam, eine Aktion ausgedacht die euch zum zocken anregen soll. Aber warum macht es niemand? Braucht die Community Gewinnspiele um teilzunehmen? Dafür haben nicht einige Leute ihre Zeit geopfert um einen fast vollen Gameserver zu sehen. Enttäuschend nicht nur für die Redakteure, sondern vorallem für alle Mods. Lohnt es sich überhaupt noch einen Modspot zu machen, bzw. eine Mod dafür zu featuren? Was wünscht ihr euch für Mods, oder was ist euer Feedback zum ersten Modspot? Schreib deine Meinung an tanteemma@bf-games.net

    TanteEmma Dieser Artikel wurde am 14.July 2007 von TanteEmma geschrieben.
    Über TanteEmma: Seit 2006 bei BF-Games dabei und kommt seitdem nicht mehr weg davon. Wobei das Spiel an sich, seit 2142 nicht mehr im Vordergrund steht.

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