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Friede, Freude, Videospiel-Journalismus

TanteEmma | Thursday, November 10, 2011 | 21:25

Ich mag Eierkuchen. Nicht immer, aber manchmal habe ich Appetit darauf. Wahrscheinlich weil die Beilagen mit dem das Essen bestrichen werden kann, meistens recht süß sind. Und wir haben schon in der Schule gelernt: Gerade Schokolade setzt Glückshormone im Körper frei. So oder so ähnlich muss es Journalisten und Hobby-Redakteuren gehen, wenn sie ein langerwartetes Spiel in die Hände bekommen. Im Shooter-Genre können Schreiberlinge 2012 dank Battlefield 3 wohl ganz auf Süßigkeiten verzichten. Denn ganz nach dem Motto “Friede, Freude, Eierkuchen” scheinen die Glückshormone vielen Testern die Wertungen zu vernebeln.

Zweierlei Maß?
So entsteht beim lesen einiger Testberichte ein komischer Eindruck. Es scheint als haben sich viele Journalisten auf die Call of Duty Serie -im warsten Sinne des Wortes- eingeschossen. Formulierungen wie “vom Thron gestoßen” oder “Shoot-Out der Mega Spiele” deuten auf ein Duell zweier Spiele hin, dessen Existenz stets beide Entwicklerfirmen verneint haben. Doch wer den Journalismus kennt, weiß das die Parallelen zu gering sind um daraus keine passende Geschichte zu kreieren. Allerdings sollte dann auch keine Doppelmoral angewendet werden. Während Startschwierigkeiten beim Spiel von DICE kein Grund sind soetwas in einem Artikel zu erwähnen, wird bei Modern Warfare 3 draufgehauen. Serverabstürze, dringend benötigte Updates, Fehler im Spiel. Alles Probleme die in Wertungen nicht mehr einfließen. Es scheint so als werden bei Tests nur Checkpoints abgehakt. Grafik, Sound, Multiplayer und Einzelspielerteil. Was aber nach dem Veröffentlichen des Artikels mit dem Spiel passiert, interessiert nicht. Auch Diskussionen um Modtools, Anti-Cheat Programme oder Videoaufnahme-Software werden nicht mehr geführt. Verwunderlich ist dabei das Nachplappern von “Banalitäten”, welche durch die Werbung der Firmen gestreut wird. Oder gibt es einen Test im Netz zu finden in dem nicht erwähnt wird, dass Spieler sich in Battlefield 3 wieder hinlegen können? Was diese Entscheidung aber nun fürs Spiel bedeutet wird schlichtweg verschwiegen.

Bleibender Eindruck
Bei den vielen Hurra-Wertungen in großen deutschen Videospielmagazinen kann schon einmal die Objektivität hinterfragt werden. Sicherlich: ein vollständig objektiver Bericht kann nicht existieren. Doch gerade in den Wertungen müssen auch negative Aspekte hervorgehoben werden. Im Fließtext seine Eindrücke, Erfahrungen und Gefühle wiederzugeben, belebt jeden einzelnen Satz. Jedoch kommt es für Entwickler, Vertreiber und auch zahlreiche Spieler auf die nackte Zahl am Ende des Fazits an. Und wenn dort eine 89 statt 90 steht, könnte die Kaufentscheidung anders ausfallen. Apropos Objektivität: Sind Magazinen zu trauen, welche einen Releasecountdown, riesige Werbung und eine Extra-Kategorie zum Spiel schalten? Nur wenige Tage bevor der äußerst positive Test zum Titel online geht? Journalisten brauchen die Videospiele und jene Hersteller brauchen die Journalisten. Allerdings sollte die Grenze nicht fließend sein, auch wenn es um eine der schönsten Nebensächlichkeiten der Welt geht.

TanteEmma Dieser Artikel wurde am 10.November 2011 von TanteEmma geschrieben.
Über TanteEmma: Seit 2006 bei BF-Games dabei und kommt seitdem nicht mehr weg davon. Wobei das Spiel an sich, seit 2142 nicht mehr im Vordergrund steht.

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Battlefield 3, Journalismus, Modern Warfare 3, Test, Wertungen
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Von “Mimimi” Award Gewinnern bis hin zu alten Hasen

TanteEmma | Monday, August 1, 2011 | 11:00

In den letzten Wochen und Monaten fiel mir etwas auf: BF-Games ist alt. Und das zwar in jeder Beziehung. 2012 feiern wir unser zehnjähriges Jubiläum. Anfang diesen Jahres haben wir unsere 10.000 News geschrieben. Aber vor allem die Community wird nicht jünger. Was sich anhört wie eine Hommage an “die guten, alten Zeiten” und Sprüche wie “damals war noch alles besser” oder auch “zu meiner Zeit”, ist einfach ein Fakt. Gerade jetzt, in dem Zeitraum bevor ein neuer Serienteil auf den Markt kommt zeigt sich wiedereinmal deutlich warum wir völlig zu recht einen “Mimimi” Award von einer anderen Battlefield Website erhalten haben. Es treffen Generationen aufeinander.

Hater vs. Fanboys
Der klassische Vergleich: Die “alte” Garde die in Battlefield 1942 und Battlefield Vietnam jeden noch so kleinen Baum erkundet haben, trifft auf Spieler der Bad Company Generation, welche nach Ränken und Auszeichnungen streben. Für die einen scheint es so, als müssten sie den Neuen erklären wie denn der Hase so läuft. Für die anderen, zählt nur das hier und jetzt. Es ist fast so als würde Opa seinem Enkel erklären, wie er denn in seiner Jugend so Spaß hatte. Der Vergleich, zusammengeflickter Fußball vs. Markengerät aus dem Fanshop der Lieblingsmannschaft hinkt meiner Meinung nach überhaupt nicht. Denn Fakt ist, beide Seiten haben und hatten Spaß. Doch das Opa gerne von seinen Erlebnissen erzählt und in Erinnerungen schwelgt, nervt vor allem die Enkelkinder. Und so ist es auch bei Battlefield 3. Serienveteranen haben genaue Vorstellungen wie der neue Teil auszusehen hat. Grafische Weiterentwicklung und Verbesserungen bei den Animationen, Sounds und anderen Nebensächlichkeiten. Doch das Grundprinzip soll erhalten bleiben. Alles was neu ist und eingebracht wird, wird kritisch betrachtet. Die aussterbene Art der “Hater” ist erschaffen. Gleichzeitig aber auch die “Fanboys”, welche zu gerne ihr Spiel mit Haut und Haaren verteidigen. Damit entsteht ein Konflikt der bei jedem Spiel der Serie entstanden ist.

Alt gegen neu
Battlefield Vietnam war blöd, nach dem Battlefield 1942 die Messlatte ganz schön hoch gehängt hat. Das gleiche passierte mit Battlefield 2 und Battlefield 2142. Doch konnten Spieler beider Seiten trotzdem zusammen spielen. Zwar waren viele Käufer nicht vom Setting überzeugt oder von den Neuerungen. Doch letztendlich hat sie eins verbunden: Das Grundkonzept. Seit Bad Company höre ich soetwas immer seltener. Beide Serienteile gelten zwar nicht als “wahres Battlefield”, doch dieser Standpunkt wurde damals immer nur angebracht wenn es etwas kritischer wurde. Falls über das Spielkonzept berichtet wurde, hörten Journalisten und Spieler immer nur, der Kern von Battlefield solle erhalten bleiben. Also einerseits kein “richtiges” Battlefield, andererseits doch schon ein bisschen. Irgendwas dazwischen war dann auch das fertige Produkt. Diskussionen und Streitereien gibt es in Foren genug. Fakt ist jedoch das Bad Company 2 eine neue Zeilgruppe anspricht, welche nun auch Battlefield 3 erwartet. Genau dort liegt das eigentlich Probleme.

Fans vs. Fans
DICE hat es sich nun zur Aufgabe gemacht einen “wahren Nachfolger zu Battlefield 2″ auf den Markt zu bringen. Jedoch ist das Spiel und damit auch seine damaligen Käufer sechs Jahre gealtert. Viele davon spielen die Serie garnicht mehr bzw. überhaupt Videospiele. Diejenigen, die es noch tun erwarten nun etwas, was sie in diese Zeit zurückbringt oder wenigstens dran erinnert. Auf der anderen Seite gibt es diejenigen die seit Bad Company dabei sind, welches sich übrigens wie geschnitten Brot verkauft hat. Diese wollen ein Battlefield 3 welches an das Spielerlebnis anknüpft und alles noch viel besser macht (größere Karten, 64 Spieler, Frostbite Engine 2). Damit stehen die Entwickler vor einem Scheideweg: Die älteren Spieler bedienen oder die aktuellen? Da aber bei DICE und EA auf beiden Seiten keine heiligen Samariter sitzen und diese nur Spiele entwickeln damit Käufer Spaß haben, sollte eigentlich klar sein. Es ist eine Firma, die ebenfalls Geld benötigt um zu überleben. Deswegen fällt die Entscheidung relativ leicht. Spieler können sich Fans, Käufer oder Nerds nennen. Doch letztendlich sind sie Kunden.

Warum denn jetzt “Mimimi”?”
Ich habe den wertvollen “Mimimi” Award in die Überschrift mit reingenommen, weil dieser “Preis” auf etwas aufmerksam macht. Als einer der jüngsten im Team, habe ich jenen besagten Artikel verfasst. Kein alter Hase, kein Hater und auch irgendwie kein Fan mehr. Spieler der alten Battlefield Serie müssen einsehen, dass Spiele (gerade Shooter) für eine Zielgruppe entwickelt werden. Diese liegt irgendwo zwischen 15-25, ist männlich und Technik begeistert. Doch im Vergleich zu der Zielgruppe der Firmen, werden wir Jahr um Jahr älter. Die “Fanboys” von heute sind die “Hater” von morgen. Beide Seiten haben einen eingeschränkten Blick auf das Geschehen. Selten lässt sich eine der beiden Seiten, von der anderen überzeugen. Genau so ist der gewöhnungsbedürftige Preis entstanden, den wir vor ein paar Wochen erhalten haben. Wir kritisierten zwar noch nicht einmal, doch die Sichtweise die wir durch viele Jahre erhielten ist eine völlig andere. Falls also das nächstemal ein etwas älterer Mensch von seinen schönen Zeiten erzählt, hört ihm zu und denkt darüber nach. Schon bald werdet ihr Phrasen dreschen wie “zu meiner Zeit” oder “damals war alles besser”. Ihm dann einen “Mimimi” Award zu verleihen, würde nur zeigen das ihr weder zugehört habt und noch weniger darüber nachgedacht wurde.

TanteEmma Dieser Artikel wurde am 01.August 2011 von TanteEmma geschrieben.
Über TanteEmma: Seit 2006 bei BF-Games dabei und kommt seitdem nicht mehr weg davon. Wobei das Spiel an sich, seit 2142 nicht mehr im Vordergrund steht.

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Bad Company 2 Tagebuch Teil 1

TanteEmma | Sunday, March 7, 2010 | 16:53

So ein Release von einem neuen Battlefield Spiel ist für uns als Fanseiten Betreiber etwas besonderes. Ihr merkt selber, dass unser Forum täglich mehr Besucher bekommt und das Forum zu Bad Company 2 wirklich an Fülle gewinnt. Und Abseits von den Problemen, überschüttet die Presse das Spiel mit Lobeshymnen. Die Durchschnittswertung liegt bei 90 % auf dem Rechenknecht. Damit hat Battlefield das insgeheime Ziel erreicht – Modern Warfare 2 überholt. Dieses schafft nur 86 % auf dem PC und liegt damit hinter dem Machwerk von Infinity Ward. Dabei sind die ersten Tage mehr wie interessant verlaufen.

2 März
Offizieller Release in Amerika war der zweite März. In den USA wohlgemerkt. Die Media Markt Kette hatte aber Bad Company 2 auch schon seit diesem Tage in den Regalen liegen. Saturn hingegen nicht. Obwohl beide zur Metro Gruppe gehören. Wie auch immer. Seit diesem Tage, waren Vorbesteller außer Rand und Band. Für mich unverständlich: Warum regen sich Spieler deswegen auf. Ob sie nun zwei Tage vorher das Spiel bekommen oder nicht. Wer bei Media Markt sein Spiel ergattern konnte, hatte eben Glück. Ich habe mich persönlich aus diesem Quatsch rausgehalten und habe nach einer Arbeitswoche erst zum Feierabend am Freitag mir das Spiel geholt. Im Media Markt übrigens …

4 März
Der offizielle Verkaufsstart. Wer Bad Company 2 noch nicht gespielt hat, dem sei gesagt, dass es ein wahres Battlefield ist. Wie gewohnt, funktioniert das Spiel eher mittelmäßig bis garnicht. Serverbrowser, Verbindungsabbrüche, Lags, Seriennummern, Masterserverprobleme. Eben der typische Battlefield-Start an einem Donnerstag. Während andere sich darüber aufregten, spielte ich Pro Evolution Soccer 2010. Eine Alternative, schließlich wollte ich Bad Company ja erst am Freitag kaufen. Das Forum war trotzdem schon an der Grenze angekommen. Es sollte von Stunde zu Stunde langsamer werden. Ein typischer Battlefield-Start eben.

5 März
Ich dachte mir, dass ich BC2 wenigstens mal installiere bevor ich in das Nachtleben starte. Schließlich war es Freitag und bei einer Entscheidung zwischen Videospielen und Real Life wähle ich zu 110 % immernoch das letztere. Installation verlief reibungslos, Update dauerte umso länger. Einstellungen schnell geändert und den Prolog gespielt. Vieles kannte ich aus der Berichterstattung und wenn ich ehrlich bin, mehr als mir lieb war. Eigentlich wollte ich mit den Multiplayer starten, doch als ich auf keinen Server kam, habe ich das schnell wieder vergessen. Viel zu viel Stress am Freitag muss nicht sein, bis heute habe ich den übrigens immernoch links liegen gelassen.

6/ 7 März
Fasse ich den Rest mal schnell zusammen. Ich habe an beiden Tagen mit vielen Unterbrechungen auf Hardcore den Singleplayer Teil durchgespielt. Dauerte länger als ich erwartet habe, doch ein paar gemischte Gefühle sind schon dabei. Klar, ist ganz nett. Doch ich bemerkte das DICE alles besser machen wollte, was in Bad Company kritisiert worden ist. Zu wenig Abwechslung bei den Maps war ein Kritikpunkt. Dies wurde jetzt geändert und man hat die krassesten Gegensätze. Alaska + Bolivien + Wüste + Nichts. Denn außer einer Mission fehlt mir das gemäßigte Klima ungemein. Zum Schluss wusste ich auch garnicht mehr in welchem Land ich nun steckte. Schade, die Kampagne hat Potenzial. Doch ein zweitesmal würde ich sie nicht spielen. Eventuell einzelne Kampagnen, doch insgesamt haben sich einige Missionen sehr in die Länge gezogen. Was mehr wie Schade ist.

Jetzt wo Bad Company 2 in den Läden steht, kann sich DICE endlich auf meinen eigentlichen Favoriten konzentrieren: Battlefield 1943

TanteEmma Dieser Artikel wurde am 07.March 2010 von TanteEmma geschrieben.
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Pfeiffersche Schweinegrippe

TanteEmma | Saturday, November 7, 2009 | 15:30

Diese Plattform auf der ihr euch gerade befindet, konzentriert sich auf Themen die nicht unbedingt alltäglich sind. Private Erlebnisse treffen auf Klatsch und Tratsch aus dem Internet. So könnte man vielleicht das Blog in einem Satz zusammenfassen. Lange Zeit habe ich überlegt, ob ich eine Meinung zum wohl meistdiskutierten Thema in diesen Tagen verfasse. Aber ich habe dann doch mit meinen Ansichten zu Modern Warfare 2 zurückgehalten. Heute lief mir bei meiner täglichen Recherche im Internet, dann aber doch was über den Weg, was ich nicht länger versteckt halten konnte.

Vorgeplänkel
Wer sich ein wenig mit der Diskussion über Games & Gewalt beschäftigt hat, dem wird auch der Name Christian Pfeiffer etwas sagen. Der Professor vom Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen, gilt als einer der Persönlichkeiten, wenn es um den Kampf gegen gewalthaltige Videospiele geht. Nur wenige wussten, dass seine Schwester Regine Pfeiffer als freie Mitarbeiterin in der gleichen Einrichtung mitarbeitet. Soviel zum Prolog und den Verhältnissen. Regine P. war nun am 30. Oktober 2009 mit auf einer Eltern-Lan in Hamburg. Diese dient dazu, den Eltern Videospiele näher zu bringen und auch den Umgang damit zu erklären. Eine gute Sache wie wir finden. Der gleichen Meinung ist wohl auch der Staat. Denn in Kooperation mit Turtle Entertainment (ESL, früher GIGA) unterstützt die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) die Eltern Lan mit Fachkräften.

“Das ist doch krank”
Soweit, so gut. Als das TV Format von Turtle Entertainment (ESL TV) Frau Regine Pfeiffer um ein Interview bat, begann aber das etwas “suspekte Spiel”. In den Kommentaren zu dem Video werden ganze andere Wörter benutzt. Zu einer Statistik, dass Kinder ca. 7 Stunden pro Tag vor dem Bildschirm verbringen, hat Regine Pfeiffer nur “das ist doch krank” zu erwidern. Doch ab dieser Sekunde verzettelt sich die Schwester vom Professor für Kriminalogie. Sie entreißt dem hilflosen Moderator fast das Mikrofon und bringt folgenden Satz über die Lippen: “Man muss von etwas keine Ahnung haben, um etwas zu kritisieren”. Von diesem Standpunkt kommt sie plötzlich auf Eisbären, die wir gefälligst retten sollen und Regenwaldabholzung. Roter Faden? Fehlanzeige.

“Das ist doch bekloppt!”
Es geht um die Frage, wie man Jugendliche von der Mattscheibe wegholen kann. Genau da macht Frau Pfeiffer dann den größten Sprung. Als der Moderator Alexander Holtz, auf ihre Meinung eingeht und erwidert, dass man z.B. nach Lösungen suche um Eisbären zu retten (er klammerte sich deutlich an das Beispiel von Frau Pfeiffer), antwortet sie nur lapidar mit “Und was macht ihr hier? Das ist doch bekloppt!”. Schließlich wird auf der Eltern-Lan ein Rennspiel gezeigt. Was sie damit ausdrücken will? Wir denken, dass sie es verurteilt den Kindern am Bildschirm Umweltverschmutzung beizubringen. Was das in dem Kontext zu suchen hat? Keine Ahnung. In dem letzten Teil des Interviews bestätigt Frau Pfeiffer den Eindruck, den wir in den gesamten 2.30 Minuten erhalten haben. Eine Meinungsäußerung möchten wir uns abschließend nicht erlauben, eben genauso wie bei Modern Warfare 2. Macht euch selber ein Bild davon.

TanteEmma Dieser Artikel wurde am 07.November 2009 von TanteEmma geschrieben.
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Zu Grabe tragen

TanteEmma | Saturday, August 22, 2009 | 17:31

Die Gamescom in Köln neigt sich mit dem letzten Tag so langsam dem Ende zu. Tausende von Gamern bevölkerten seit Donnerstag die Hallen in der NRW Metropole und waren verwundert. Denn es war genauso voll wie in Leipzig. Das Platzangebot war eines der offiziellen Gründe für den Umzug der Messe und der Zerstörung des Markennamens “Games Convention”. Neben diesen Marketingsachen, standen aber die Spiele im Vordergrund und es gab wahrhaftig eine Menge Highlights. Bioshock II, Mafia II, Diablo III, Colin McRae Dirt II. Man merkt also, dass die “Zwei” im Rampenlicht der Messe stand. Das war auch in Sachen Battlefield nicht anders.

Erfolg? Bestimmt
Bad Company 2 soll alles besser machen. Das Spiel soll einen besseren Multiplayermodus haben als der erste Teil. Die B-Kompanie feiert ihr Debüt auf dem PC und die Zerstörung 2.0 soll zweimal so gut sein. Alles tolle Versprechungen, doch auch wenn man nicht selber auf der Messe war, bemerkt man eher zurückhaltende Freude. Vom Hoffnungsträger einer Serie sprechen die wenigsten, der Schrei nach einem Battlefield 3 wird lauter und lauter. Doch warum? Vielleicht weil Innovationen fehlen. Denn wenn man sich so den Multiplayerflyer durchließt, der alle wichtigen Fakten und Möglichkeiten beinhaltet fällt einem auf, dass Neuerungen irgendwie nicht dabei sind. Acht Karten erscheinen winzig, im Vergleich zu Battlefield 2. 15 Fahrzeuge haben im Vergleich zu 29 immer noch das nachsehen, ganz von den vier Klassen in Bad Company 2 abgesehen. Denn in dem anderen Titel mit der großen zwei gibt es von deren sieben. Sicherlich kann man entgegensetzten, dass Quantität und Qualität zwei verschiedene Schuhe sind, doch irgendwie fehlt der Glaube, dass DICE acht Hammerkarten aus dem Boden stampft und die Wahl aus 15 Fahrzeugen einfacher fällt als aus 29. Die Gamescom war für Battlefieldfans kein Desaster, aber dennoch etwas enttäuschendes.

Hoffnung? Eher nicht
Neben einer anspielbaren Version gab es einen Trailer, mehr nicht. Angekündigte Informationen über die PC Versionen? Naja, grob betrachtet gab es die wirklich. Neuerungen für 1943 wurden in einem Interview mit Gordon van Dyke preisgegeben. Das dieses nicht auf der Gamescom geführt wurde, ausgerechnet von einer amerikanische Seite publiziert und den faden Beigeschmack der Verschiebung mit sich bringt scheint ein Opfer zu sein, welches gebracht werden muss. Spieler an den Ständen standen lange an um fünf Minuten Spaß haben zu dürfen. Klar, nicht an der PC Version, sondern an der Konsole. Doch wirkliche Informationen gab es nicht. Liegt vielleicht auch daran, dass die Verantwortlichen schon am Freitag ihren letzten Arbeitstag am Stand von EA hatten. Offiziell bereitet man sich auf die nächste Messe, der Penny Arcade Expo vor. Warum Verantwortliche deswegen bei einer Messe, die am 4. September beginnt schon zur Hälfte des Messezeitraums in Köln die Stadt verlassen, wissen wir nicht.

Zukunft? Düster
Hätte die Demo auf der GC überzeugt, hätten wir diesen Text eventuell nicht geschrieben. Wäre die PC Version nicht verschoben wurden, hätte der Artikel den Weg auf die Seite nicht geschafft. Würde das Studio Kontakt zu den Fans halten, würden auch folgende Zeilen nicht verfasst werden. Doch hätte, wenn und aber. Es ist nunmal so passiert. Spieler an den Konsolen in Köln, daddelten mit Leuten aus Bulgarien. Besucher der Messe berichten von Lags und Glitches im Spiel. Von einer einwandfrei funktionierenden Version sind die Schweden also weit entfernt. Die offiziellen EA Foren sind voll mit Threads, in denen Spieler ihre Unmut über die Verschiebung der PC Version Luft machen. Während wir vor mehr als einer Woche noch über die Einstellung des Projektes lachten, weil die Gamestar angeblich eine Fehlinformation verbreitete, waren Verantwortliche in Schweden vielleicht gar nicht so weit vom “canceln” der PC Versioon entfernt. Also wurde der Entschluss von DICE nicht erst diese Woche gefasst, sondern liegt schon etwas weiter zurück. Wobei wir beim wohl schlimmsten Manko der Serie sind. Der Kontakt mit den Kunden. Nach einer viermonatigen Verschiebung (Von Juni 09 auf September 09) müssen wir eben auch mit einem mindestens fünfmonatigen Delay (Von September 09 auf Februar 10) leben. Eine Mitteilung in den Foren? Fehlanzeige. Bis zum Konsolenrelease hatte dies prima geklappt. Fragen der Spieler wurden beantwortet. Wer eine qualitative hatte, bekam meistens noch am gleichen Tag eine Rückmeldung. Doch seit der Veröffentlichung auf den Konsolen, herrscht Funkstille zwischen DICE und Kunden. Die alte Leier der Serie. Kein Wunder dass sich die Kunden, die diese Serie groß gemacht haben nun hintergangen fühlen.

Ausblick? Keine Ahnung
Wie es nun weiter geht, wissen eventuell noch nichtmal alle Mitarbeiter in Stockholm. DICE ist auf Messen vertreten um Bad Company 2 zu vermarkten. Informationen zu 1943 werden wir mit Sicherheit auch nicht in den nächsten Wochen erhalten. Warum? Erfahrung! Zum Patch 1.5 für Battlefield 2, waren die letzten Nachrichten so, dass angeblich ein Release in den kommenden Tagen bevorsteht. Diese Information liegt nun 15 Tage zurück. Modder werden schmunzeln, wenn ich jetzt sage, dass diese immer noch auf einen Editor für 2142 warten oder auf Anleitung für den Battlecraft Sandkasten. Mods werden für 1943 schwer realisierbar sein. Das gleiche gilt dann für Bad Company 2 (Es gibt eine Bestätigung, dass es keinen Editor geben wird) und auch für Battlefield 3. Denn das Spiel mit der großen 3 wird auf der Frostbite Engine laufen, und deswegen bin ich mir sicher, dass Bastler mit 2142 das letzte Spiel von DICE gesehen haben, welches ein Modden zulässt.

TanteEmma Dieser Artikel wurde am 22.August 2009 von TanteEmma geschrieben.
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Von Orks und Nachtelfen

TanteEmma | Thursday, April 30, 2009 | 11:05

Wir sind ja schon so einiges gewohnt. Politiker beschimpfen Spieler, sehen die Gamesindustrie als Werkzeug des amerikanischen Militärs um Soldaten auszubilden und stellen Spiele auf eine Stufe mit Kinderpornographie. Aber was die bayrische Sozialministerin sich gestern (ausgerechnet) in der Bild erlaubt hat, stellt malwieder einige Aussagen in den Schatten.

Den Bock zum Gärtner machen
Christine Haderthauer ist in Bayern für das Soziale verantwortlich. Also fällt auch der Jugendschutz, in gewisser Weise in ihr Aufgabengebiet. Vor einigen Tagen, gab sie der Münchener Ausgabe der Bild Zeitung ein Interview, wobei das Online Rollenspiel World of Warcraft die Hauptrolle spielte. Die Bild macht den Artikel mit folgender Schlagzeile auf: World of Warcraft – Haderthauer will das Killer-Spiel verbieten. Die Tageszeitung verurteilt also, ein ab 16 Jahren freigegebenes Spiel mit Elfen, Orks und anderen Fabelwesen als Killerspiel? Richtig. Deswegen hat die Minsterin vor kurzem einen Antrag ins Kabinett gebracht, um die Richtlinien der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) zu prüfen. Damit springt sie auf den gleichen Zug auf, wie Prof. Christian Pfeiffer von Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN). Zu den Prüfungen, das jedes Spiel in Deutschland durchlaufen muss sagt sie:


Das verfehlt seinen Zweck, Eltern sollten sich darauf nicht verlassen. Hier wurde der Bock zum Gärtner gemacht. Die freiwillige Selbstkontrolle wird von der Medienwirtschaft bezahlt und besetzt.

Mit den Kollegen aus Niedersachsen möchte sie ein Rechtsgutachten erstellen. Ziel dabei sei es, World of Warcraft verbieten zu lassen. Der Suchtfaktor spiele dabei die größte Rolle, und der wird bei den Prüfungen des USK nicht berücksichtigt. Als World of Warcraft im Februar 2005 auf den Deutschen Markt kommt, ist von dem kommenden Hype nichts zu spüren. Weder dem von MMORPGs, noch von WoW. Wobei Haderthauer ihre eigene Meinung zu USK hat.


Da findet eine Vorauswahl des Materials statt. Die schlimmsten Gewaltszenen bekommen die Gutachter oft gar nicht vorgelegt. Das Ergebnis sind Alters-Freigaben, über die die Gutachter selbst entsetzt sind, wenn sie das Spiel dann ganz sehen.

Hintergrund der ganzen Geschichte. Die CSU tritt in diesem Jahr bei der Europawahl am 7. Juni ohne ihre große Schwesterpartei CDU an. Das bedeutet, dass sie 5 % benötigt um in Brüssel einziehen zu dürfen. Bei der allgemein geringen Wahlbeteiligung und der 5 % Klausel, benötigt man populistische Aussagen um die letzten Wähler zu mobilisieren. Das wird schwer genug, schließlich steht die CSU nur in Bayern zu Wahl.

TanteEmma Dieser Artikel wurde am 30.April 2009 von TanteEmma geschrieben.
Über TanteEmma: Seit 2006 bei BF-Games dabei und kommt seitdem nicht mehr weg davon. Wobei das Spiel an sich, seit 2142 nicht mehr im Vordergrund steht.

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Hack durch die Hintertür

-=Punkbuster=- | Friday, April 10, 2009 | 17:27

Als Forenbetreiber ist man ja einiges gewöhnt. Leute, die sich gegenseitig abfucken, Leute, die Moderatoren abfucken, und Leute, die alle abfucken. Spambots zum Beispiel. Viagra Online, Cialis, BuyViagra und wie sie alle heißen. Der Kampf gegen diese oft von Maschinen gesteuerten Gegner ist episch. Captcha, Re-Captcha und Re-Re-Captcha. Das Problem ist soweit verbreitet, dass es inzwischen sogar in Videos verballhornt wird. Seit wenigen Minuten haben wir auf unserer kleinen Fanseite jedoch eine andere Dimension erreicht: den Backlink-Bot. Seine Mission ist nicht Spam, sondern der Page Rank.

Herabgestuft
Bemerkt haben wir das Ganze durch eine Herabstufung im Page Rank, die uns bitter getroffen hat. Von vier auf drei mit der Startseite, von drei auf zwei mit dem Forum. Grund genug, einmal intensiv in die Logs zu schauen und dort haben wir sie dann gefunden: massenhaft Backlinks von ominösen Seiten auf Nutzerprofile. Auf Nutzerprofile? Richtig, denn in den Profilen war eine hübsche Sammlung von Backlinks auf eine Reihe von Websites aus der Kategorie “Please go out and Fuck Yourself”. Etwa 20 Stück dieser Benutzer mit Namen wie “Cialis” oder “Hierklicken” kamen so zutage.

Fiese Masche
Ob die Herabstufung wirklich mit diesem illegalen Linknertzwerk zusammenhängt sei einmal dahingestelt, wichtig bleibt das Thema allemal. Denn die Accounts wollen nicht gefunden werden und werden es gerade bei großen Foren auch nicht. Die Masche läuft dabei wie folgt: registriert werden gleich mehrere Accounts, weil der letzte normaleweise als neuester Benutzer begrüßt wird. Also kommt pro Bot noch ein zweiter Nickname hinzu, der wenige Sekunden im Anschluss bestätigt wird. Der Back-Link-Account landet so in den Tiefen der Nutzerlisten, wo ihn auf den ersten Blick niemand findet.

Bad-Word-filter aktuell halten
Der wohl beste Schutz ist ein aktueller Bad-Word-Filter, aber auch eine Analyse der Backlinks auf die eigenen Seiten. Fall dort übermäßig häufig Benutzerprofile auftauchen, ist das ein Grund zur Sorge. Falls die Systeme zur Analyse besser ausgeprägt sind, lohnt sich auch eine Analyse der ausgegenden Links. Ist Spam dabei, sollten die Benutzer gecheckt werden.

-=Punkbuster=- Dieser Artikel wurde am 10.April 2009 von -=Punkbuster=- geschrieben.
Über -=Punkbuster=-: ist ein Battlefielder der ersten Stunde. Von Battlefield 1942 bis 2142 hat er alle Teile und Add-Ons im Regal stehen. Und sie sind immer alle installiert ;)

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Back-Link-Hack, Captcha, Re-Captcha, Spam, Spambots
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Die Tücken der Technik

-=Punkbuster=- | Saturday, February 21, 2009 | 11:32

Mit dem Internet ist das so eine Sache. Hat man sich einmal entschlossen, eine Website ins Leben zu rufen, bedeutet das im Falle eines Erfolgs eine ganze Menge Arbeit. Wie auch der Rechner zuhause, wollen Server und installierte Software überprüft, gewartet und aktualisiert werden. Oft können diese Updates schnell und einfach eingespielt werden. Wir reden hier von fünf bis zehn Minuten und drei Klicks auf Buttons. Es gibt jedoch auch größere Updates. Ganz neue Versionen einer Software und da werden aus Minuten schon einmal schnell Tage, oder Wochen. Im Falle unseres Forums glaube ich inzwischen jedoch eher an Monate.

Wie alles begann
Angefangen haben wir mit Invision Power Board 1.0 und seitdem einiges damit gemacht. Ein eigener Skin, zahlreiche selbst geschriebene Erweiterungen und nicht zuletzt die Brücke zum Mediawiki. Hunderte, wenn nicht tausende Stunden sind ins Design des Boards geflossen, das in unseren Augen seines gleichen sucht. Und das alles, steht nun auf der Kippe, weil die dritte Auflage der Foren-Software anscheinend nicht kompatibel zur alten ist. Das Ergebnis von zwei Testinstallationen der Beta war ernüchternd. Eigentlich ist “erschreckend” das bessere Wort, denn danach funktioniert nichts mehr.

Kleine Katastrophe
Eigentlich ist das Update eine tolle Sache. Das Forum bekommt sprechende URLs (die Google ganz dolle mag), es sind neue Funktionen enthalten und das Funktionsdesign passt ins Jahr 2009. Es gibt jedoch ein Problem: unsere Skins werden nicht übernommen. Das liegt im Wesentlichen an der Umstellung der Software auf Tabellenfreies Webdesign. Ebenfalls gut für Google, aber eine Katastrophe für BF-Games. Die Erstellung eines neuen Skins ist ohnehin aufwendig und dauert Wochen. Mindestens, denn so umfangreichen Code mit tabellenfreiem Design zu durchschauen ist wahnsinnig viel Arbeit.

Komplexes Konstrukt
Zum besseren Verständnis möchte ich das Prinzip kurz erklären: den Code muss man sich als Gerüst vorstellen, das mit bestimmten Werten und Attributen versehen ist. Wie breit ist die Seite, wie hoch ist die Seite, welche Größe haben einzelne Elemente. Bisher waren diese Werte im Code hinterlegt und so konnte man auf einen Blick sehen, was wie groß ist und wo es hingehört. In der neuen Version ist das nicht mehr so. Es gibt eine Datei für das Gerüst und eine zweite, die dem Gerüst sagt, wie es sich verhält und wie groß es ist. Und hier liegt das Problem, denn wir sprechen hier von hunderten Einträgen. Das zu verstehen, wird alleine einige Tage oder Wochen dauern.

Wahnsinnige Enttäuschung
Im ersten Moment herrscht deshalb wahnsinnige Enttäuschung vor. Den Schrott auf die neue Version müssen wir gehen und es ist verständlich, dass die technischen Grundlagen dem Zeigeist und dem neuesten Stand der Entwicklung angepasst werden. Es ist jedoch einfach nur deprimierend, alle zwei Jahre von vorne anfangen zu müssen. Schon einmal, im Jahr 2005, stand ein solcher Neuanfang nach dem Wechsel von IPB1.0 auf IPB 2.0 an und wir hatten gehofft, dass es dieses Mal anders wird. Ist es aber nicht und das kann – vor allem angesichts der Umstellung des Designs – demotivieren.  Für alle Interessierten habe ich abschließend Screenshots gemacht, die zeigen wir schmerzlich der Eingriff ist:

Forum jetzt

Forum jetzt

Forum nach dem Update

Forum nach dem Update

Ihr seht ja selbst: schön ist das nicht :/

-=Punkbuster=- Dieser Artikel wurde am 21.February 2009 von -=Punkbuster=- geschrieben.
Über -=Punkbuster=-: ist ein Battlefielder der ersten Stunde. Von Battlefield 1942 bis 2142 hat er alle Teile und Add-Ons im Regal stehen. Und sie sind immer alle installiert ;)

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BF-Games, Invision Power Board, IPB, IPB 3.0.0.0
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Twitter stinkt

-=Punkbuster=- | Monday, January 26, 2009 | 22:53

Richtig viel los ist in diesem Blog nicht, was sich im Wesentlichen am Arbeitsaufwand der Hauptseite festmachen lässt. Wenn man so eine Seite einmal fünf oder sechs Jahre im Netz hat, ist eigentlich alles Baustelle. Dazu müssen jeden Tag News gesucht und geschrieben werden. Zeit bleibt da nicht wirklich übrig und vor allem nicht für Bloggen. Und als wäre nicht bereits genug Arbeit da, haben sich ein paar Online-Junkies etwas ganz tolles einfallen lassen: Twitter. Ein völlig bekackten Online-Dienst, der genau zwei Zwecke verfolgt: Backlinks für die Suchmaschine zu generieren und das Internet mit noch mehr Datenmüll zuzuballern. Denn im Gegensatz zu ICQ, IRC und Co. wird dieser Chat sorgfältig dokumentiert.

Aber fangen wir von vorne an. Als Twitter gestartet wurde, ging das Tool den meisten Menschen noch am Arsch vorbei. das lag ganz einfach am Konzept. Jeder Benutzer konnte schreiben, was er gerade macht, und alle anderen konnten das lesen. Und weil diese Idee des Massive-Multiplayer-Chats so vielen Leuten Spaß gemacht hat, konnte man bald gar nichts mehr lesen. Denn durch die Massen an Spam war es praktisch unmöglich mit dem Ticker schritt zu halten. Also wurde Twitter umgebaut und mit einem neuen Konzept versehen. Nach einer Registrierung kann man zwar immer noch etwas schreiben und es gibt auch noch die Public Que, aber die ist nicht mehr wichtig. Heute dreht sich alles um “Follower”. Man sucht sich spannende Personen und folgt ihnen zukünftig in dem man ihre Tweets abonniert.

Das Problem an der Sache gestaltet sich wie folgt: Die große Mehrheit der Leute auf Twitter schreibt nichts interessantes, sondern spielt Bullshit-Bingo. “Ich finde dies toll, ich mache gerade jenes und eigentlich wäre ich liebsten gerade irgendwo anders”. Langweilig ist noch eine nette Umschreibung, aber wie das mit dem meisten Web2.0 Schreißdreck ist, kommt man heute nicht mehr darum herum. Bei elxx habe ich gelesen, dass der DICE CM und der Battlefield Heroes CM auch dort registriert sind und Updates einstellen. Und weil man als Schreiber immer auf dem neuesten Stand sein möchte, haben wir uns auch einen Account angelegt. Andere sind uns da bereits voraus und pflegen ihre Nachrichten bereits fleißig als tweets ein, sammeln “Follower” und erschließen neuen Zielgruppen. Und was noch viel wichtiger ist: sie generieren Backlinks. Da möchte man jubilieren und im Dreieck springen. Endlich noch ein Kanal zur Kommunikation!

Bullshit! Zeit ist heutzutage ein kostbares Gut und als wenn es nicht schlimm genug wäre, sich in Netzwerken wie Facebook, Linkin, Xing und Technocrati präsentieren zu müssen, kommt jetzt auch noch dieses Sinnlos-Tool hinzu.  Und dank der Möglichkeit von Tags und Keywordoptimierung wird es auch noch genutzt. Eine sich selbst erfüllende Prophezeiung, an der spätestens in einem Jahr niemand mehr vorbeikommt. Aber wieso? Wieso nimmt Google diese Ergebnisse überhaupt zur Kenntnis? Könnten die Macher dieser inzwischen allmächtigen Suchmaschine nicht einfach dieses eine Mal verzichten, oder sogar die rote Karte ziehen? Es würde ja auch kein Mensch darauf kommen Chatlosg zu speichern. Ganz einfach weil in neun von zehn Fällen nur Scheiße drinnen steht. Aber was soll’s. Noch ein Link mehr auf der ohnehin schon zu lagen Liste von Dingen, die die Welt nicht braucht. Vielleicht stellen wir das Blog also einfach ein. Eure Meinung dazu könnt ihr uns ja einfach twittern.

Nachtrag: Andy Strauß bringt es auf den Punkt ;)

-=Punkbuster=- Dieser Artikel wurde am 26.January 2009 von -=Punkbuster=- geschrieben.
Über -=Punkbuster=-: ist ein Battlefielder der ersten Stunde. Von Battlefield 1942 bis 2142 hat er alle Teile und Add-Ons im Regal stehen. Und sie sind immer alle installiert ;)

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Spielen, Spielen, Spielen wird zum Spielball

TanteEmma | Sunday, August 17, 2008 | 17:23

Es ist Mittwoch Abend, der 13 August. Nach einem anstrengenden Tag mit viel Hitze begebe ich mich in mein Hotelzimmer. Kurz unter die Dusche, Sonnenbrand pflegen und noch gemütlich die Minibar plündern. Eigentlich läuft nur nebenbei der kleine Fernseher der einem kleiner als ein Handybildschirm erscheint. Zu Hause ist man weit über 100 Kanäle gewohnt, dort nur 3. Kurz bevor ich die Fernbedienung nach dem Wetterbericht benutzen wollte, springt mir der Anfang einer Dokumentation in die Augen die das Thema dieses Eintrages sein soll.

WoW Spieler als Hauptdarsteller und Opfer

Der Akteur Mark Oliver ist mit 16 Jahren ein gefundenes Fressen für einen Bericht über Computerspieler und ihre Sucht. Die Sucht nicht mehr vom PC wegzukommen. Mit einem Schockfall beginnt der Bericht und so zieht es sich 45 Minuten über den Bildschirm. Denn der begeisterte Spieler möchte seine kleine Schwester nicht abholen: Kopfschütteln bei Eltern ist den Machern sicher. Genauso sicher wie die Einschaltquoten. Denn kurz danach beginnt die Stunde der besorgten Eltern. Lan’s werden angeblich nur 2-3 mal im Jahr abgehalten und immermehr Spieler werden von WoW süchtig. Einem Strick wird Mark Oliver aus seiner Führerscheinprüfung gedreht. ” Für die Prüfung hat man 1 Stunde Zeit. Mark Oliver gibt schon nach 20 Minuten ab” Wer einen Führerschein gemacht hat, weiß genau dass 20 Minuten schon viel Zeit ist. Ich saß nach 10 Minuten schonwieder im Auto, und war mit der letzte im Raum … Trotzdem kann man der ARD keinen Vorwurf machen. Insgesamt macht die Doku einen guten Eindruck, obwohl zuviel negatives gesprochen wird. Interessierte können sich trotzdem ein Bild davon machen!

Spielen, Spielen, Spielen

TanteEmma Dieser Artikel wurde am 17.August 2008 von TanteEmma geschrieben.
Über TanteEmma: Seit 2006 bei BF-Games dabei und kommt seitdem nicht mehr weg davon. Wobei das Spiel an sich, seit 2142 nicht mehr im Vordergrund steht.

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