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MTV-Kritiker leben gefährlich

-=Punkbuster=- | Thursday, June 5, 2008 | 21:11

Ab und an drehen sich die Texte in unserem Bloag um Kritik an Rundfunk und Fernsehen , dann allerdings meist wenn die Öffentlich Rechtlichen (Grüße an unsere Homies bei Frontal 21) mal wieder durch mangelndes Fachwissen glänzen. Scheiße bauen aber nicht nur ARD und ZDF, sondern auch andere Fernsehmacher. Zum Beispiel eine unangenehme Firma, die mit sehr zweifelhaften Methoden versucht, Kritiker mundtot zu machen. Kritiker wie Stefan Niggemeier, der in seinem Blog die Fahne für alle MTV-Kritiker hoch hält. Mit seinen Beiträgen  bin ich nicht immer einverstanden, schaue aber täglich vorbei. Und wenn man sich durchliest, was die im Text genannte Fima alles veranstaltet, könnte man auf andere Gedanken kommen als nur einen Blog-Eintrag zu verfassen. Aber lest einfach selbst und – vor allem – verteilt das Wissen weiter. Verteilt den Link, schickt ihn an Freunde, Bekannte und Verwandte. Wo sind wir angekommen, wenn eine Firma mit ihrem Geld Kritiker mundtot machen kann?

Armes Deutschland!

Den Diestahl der Übrschrift möge man mir verzeihen. Nicht die feine Englische, aber für mehr Kreavität fehlt die nötige Kraft.

-=Punkbuster=- Dieser Artikel wurde am 05.June 2008 von -=Punkbuster=- geschrieben.
Über -=Punkbuster=-: ist ein Battlefielder der ersten Stunde. Von Battlefield 1942 bis 2142 hat er alle Teile und Add-Ons im Regal stehen. Und sie sind immer alle installiert ;)

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Moderne Gleichschaltung

-=Punkbuster=- | Saturday, May 24, 2008 | 19:33

Journalismus im Jahr 63 nach dem Ende der Gleichschaltung der Presse ist eine interessante Sache. Denn mal abgesehen vom Umstand, dass heute wirklich jeder Journalist sein kann, sind wir von der Gleichschaltung gar nicht mehr soweit entfernt. Und das völlig ohne Zwang, sondern alleine durch Zeitdruck und Sparmaßnahmen. Statt der Gestapo schaut heute einfach der Controller vorbei und kürzt hier ein paar Stellen und Quellen, was jedoch fast denselben Effekt wie vorgegebene Berichte hat.

Natürlich muss heute niemand mehr ins Gefängnis oder Lager, aber Folter gibt es dennoch. Denn gefoltert werden die Leser mit identischen Meldungen auf hunderten (wenn nicht tausenden) Websites, Zeitungen und Anzeigenblättchen. Was dort steht kommt zumeist aus derselben großen Nachrichtenagentur, die den gesamten deutschen Markt bedient. Zum Beispiel die Geschichte über zockenden Frauen, die mir – am Kürzel “tmn” erkennbar – gleich zweimal über den Weg gelaufen ist. Einmal im Online-Angebot der Kölnischen Rundschau und zwei Tage später als Hintergrund bei “Der Westen”, wo man wenigstens noch den Namen des Autors genannt hat.

Am Text selbst ist nichts auszusetzen. Ein nettes Feature, das unterhaltsam geschrieben ist. Keine Schleichwerbung, kein unnötiges Blabla, aber eben derselbe Text in zwei Medien und kein Einzelfall. Wer bei Google-News Alerts auf bestimmte Begriffe gelegt hat, dem fallen solche Dopplungen ganz besonders auf. Und wenn man zusätzlich zum Alert noch ein wenig sucht findet man den Text auch noch in der PC Welt und bei der Netzzeitung, die übrigens dasselbe Bild wie die Rundschau benutzt. Und so, wie bei dem Beispiel des Themendienstes, ist das fast mit allen Nachrichten.

Die dpa sendet, der Redakteur wählt nur noch aus und denkt sich einen netten Einstieg aus. Und in vielen Fällen wird noch nicht einmal der geändert. Deutschland einig Online-Land, wo jeder alles und überall lesen kann. Das schlimme daran ist die fehlende Abwechslung. Wenn alle nur noch das gleiche melden und die Redakteure vor Ort den Text mit ihrem Fachwissen einordnen und aufwerten, steuern wir online wie offline auf ein Desaster zu. Denn das Beispiel macht noch eins deutlich: der Text wird verwendet wie geschrieben. Keine Ergänzung, kein Redigieren, kein Nichts.  Armes Deutschland. Wer es selbst ausprobieren möchte, abonniert einfach ein paar Schlagwörter über Google News.

-=Punkbuster=- Dieser Artikel wurde am 24.May 2008 von -=Punkbuster=- geschrieben.
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Rezensionen

-=Punkbuster=- | Saturday, March 15, 2008 | 11:54

Buch-Rezensionen sind eine tolle Sache. Sie sollen dem Leser Anhaltspunkte geben und ihm bei der Entscheidung helfen, ob dieses Buch etwas taugt oder nicht. Sie sollen im den Stil des Autors vermitteln, ob es ihm gelingt Spannung aufzubauen und alle anderen Details, die das besprochene Buch besonders machen. Oder eben auch nicht

Was Rezensionen nicht sein sollen sind Spoiler und Nacherzählungen, bei denen wie im Deutschunterricht die wichtigsten Ereignisse zusammengefasst und – noch besser – das vollständige Ende verraten wird. Nur scheint das anscheinend niemand so recht zu kapieren und die vielen Nacherzählungen und Interpretationen der Hobby-Autoren bein Amazon & Co. erhalten regalmäßig Bestnoten. Warum ist das so? Ist es den Leuten völlig egal wenn sie ein Buch kaufen und dessen Ende bereits kennen? Oder noch schlimmer: das große Finale einer mehrteiligen Serie. Gibt es wirklich so viele Leute, die zuerst die letzten Seiten eines Buches lesen?

Ich mag es nicht glauben und habe es mir inzwischen abgewöhnt, mehr als nur den ersten Teil des Bildschirms zu lesen. Denn oft hängen die Spoiler direkt unter dem offiziellen Begleittext und man muss schon ein Stück Papier vor den Bildschirm halten um nicht doch Brocken “und am Ende stirbt X” zu lesen. Das passiert automatisch, weil das Auge wandert. Also bitte, liebe Online-Anbieter: Blendet die Besprechungen eurer Kunden aus oder erklärt ihnen endlich, was ein Spoiler ist. Danke!

-=Punkbuster=- Dieser Artikel wurde am 15.March 2008 von -=Punkbuster=- geschrieben.
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Journalismus als Auslaufmodell?

-=Punkbuster=- | Monday, March 3, 2008 | 19:15

Über einen der zahlreichen Newsletter flatterte jüngst eine Mail von UBI in mein Postfach. Na ja eigentlich war es eine Mail von Koins mit dem Hinweis auf UBI, aber das tut nichts zur Sache. Mit etwa drei Tagen Verspätung bin ich dem Link aus der Mail gefolgt und landete prompt im neuen Angebot des Publishers: UBI-TV. Hatte ich im ersten Moment das übliche Werbe-BlaBla samt Screenshots und Videos erwartet, wurde ich nach dem Start des Videos stutzig. Denn mit dem üblichen Bla hat das Format wenig zu tun.

Thema der Sendung ist der neue Titel Asassins Creed, der in einigen Wochen in der PC-Version erscheint und vom Moderator eingehend vorgestellt wird. Neben Szenen aus dem Spiel werden Steuerung und Features eingehend vorgestellt. Eine wirklich informative Sendung, die keinen Aspekt auslässt und in keinster Weise von einem Feature der großen Games-Zeitschriften zu unterscheiden ist und zu keinem Zeitpunkt aufdringlich wirkt. Kein Bombardement mit Kaufhinweisen, sondern Fakten. Soweit so gut, nur könnte das zukünftig zu einem Problem werden.

Es stellt sich die ernsthafte Frage, wer zukünftig noch Journalismus im Bereich Spiele machen soll, wenn die Publisher eigene Berichte in dieser Qualität produzieren. Warum noch ein Heft oder ein Online-Angebot beziehen, wenn bei Ubi, EA & Co. alles verfügbar ist. Und wer könnte mehr Details zeigen als die Entwickler des Spiels? Alles super also, oder hat die Geschichte nicht doch einen faden Beigeschmack? Medien sind zwar von Werbung abhängig, versuchen aber soweit wie möglich unabhängig zu schreiben. Reportagen wie die von UBI haben also trotz der hohen Qualität einen faden Beigeschmack.

Quelle: UBI TV

-=Punkbuster=- Dieser Artikel wurde am 03.March 2008 von -=Punkbuster=- geschrieben.
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Why Heroes shouldn’t be called “Battlefield”

-=Punkbuster=- | Sunday, February 17, 2008 | 13:35

It is already February and the Blog needs an update. This time and for the first time in English (please excuse my poor skills) because the matter might interest more than just the German readers. And the matter is Battlefield Heroes – the new cartoon shooter from DICE and EA. Nominal a successor the new title has not very much in common with the first four games of the series. And that’s a cute description of the problems Heroes will bring to the community.

Time Travel
If you take a close look to the last five years you will shortly realize that the community is no homogeneous party of players. It all started with the release of Battlefield Vietnam in 2004 when the community split for the first time. A huge amount of players were not willed to grant Vietnam the status of a successor and Battlefield 1942 was declared as the true Battlefield. The Solution – or better the least common denominator – was the release of Battlefield 2 in 2005. For a short time all Battlefielders were in a state of joy and happiness. But this period lasted only a short time. The game was full of bugs, the name Betafield was born, and the community split up again. A large number of players returned to BF42 and stayed there until today. And there was a second split between the ranked and the unranked players that might or better will be a subject with Heroes also. The third and probably most interesting split happened after the release of Battlefield 2142 in 2006. Similar to BFV a large number of BF2-Players declared the game as a huge mod for BF2 and stayed were they were – at least one of many reasons for the great success of Battlefield 2 that has still more than 30.000 players a day.

Clash of Gamers
But what the heck has all this to do with Battlefield Heroes? A lot, if we take a closer look to the similarities between the games. The settings and the engines might be different but in the end all four parts of the series are made to be expanded by the gamers. What would the battlefield series have been today without mods like Desert Combat, Forgotten Hope, Battlegroup, Eve of Destruction and all the other great names? What would the series have been without the hundreds and dozens of self made tools for modding, mapping, tweaking and filming? It would be just one of many games that you can play or forget forever. But Battlefield was always more than this and for this simple reason a browser based online game without the opportunity to create mods and custom maps can’t be a part of series. Needless to say that it is not definitely clear if Heroes might be modifiable but there are more changes that are oppositional to everything a “Battlefielder” knows so far: the comic look, the extreme arcade style for the weapons, and the new automatic spawn system (that refuses players the opportunity to enter the battle where they want to). Not to mention that flags as a basic element of the conquest mode are not longer important and the squad-system is going to be elimated. Sounds not longer like a Battlefield and it isn’t. It is some kind of “happy shooter” for casual gamers and no one would ever had the idea to integrate news or a community section for a casual game into a Battlefield website or a forum. Looking at these facts games like “Quake Wars” and “Fuel of War” are closer to Battlefield than Heroes will ever be.

Clash of Personalities
Another important fact that no one seems to realize or care about is the actual PEGI rating. Heroes has an actual rating of 12+ which means that it is made for kids. Kids that beg for mom’s credit card to pay the “cool stuff” like new helmets, uniforms and all the other shit no mature player cares about or at least should care about. All other parts of the series have a PEGI rating of 16+ and the vast majority of players is older than 16 years. As a result the well known forums for the series will be overrun by youngsters once the game will be released. And if you have once seen or written statements of 12 year old kids ingame or in an internet forum you will surely agree that the circumstance of the PEGI rating might lead to a new part of the Battlefield community that gets in trouble with the existing ones. Or does any of you really want to read postings about the “coolest helmet on earth” and other bullshit? And even more than this: what we know so far is that Heroes will bring a new system of abilities and gamemode called metagame which means nothing more or less than RPG-Elements that are already known from browsergames and massive multiplayers. The developers from DICE talk about “alliances” but lets name it like everyone knows it: “guilds”. This looks like a totally new type of gameplay that brings out a totally new type of (Battlefield) player that has the goal to dominate the world (narf, narf) with his alliance. Looking at this circumstance it might be better to ask a world of warcraft forum if they are willed to open a subsection for Heroes and delete those we established already forever.

Peer Pressure
Surely hard words about a game that hasn’t been released yet but it would be the same if anyone had the idea to make a sequel of ArmA, transform it to a RPG-FPS-Something and put the well known label on it. It’s an affront to call Heroes a “Battelfield” – even if Ben Cousins & Co. try to make people believe that isn’t. And since it isn’t possible to create mods and tools for it our team is glad not to be forced to play it.  It would be a pleasure to abandon it completely but unfortunately this is (nearly) impossible. The peer pressure is way to high. As long as all other Battlefield related websites continue with their coverage there will be requests from our members also. But in the end it might be the better decision to eliminate Heroes now instead of covering the development now and handle the above mentioned problems later. I really don’t know what is the right the decision but one thing is clear: Heroes was and never will be part of the games I write about for more than four years now.

-=Punkbuster=- Dieser Artikel wurde am 17.February 2008 von -=Punkbuster=- geschrieben.
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Blogs sind zum bloggen da

-=Punkbuster=- | Wednesday, September 19, 2007 | 21:18

Sieht man einmal von den Spambots ab, ist an dieser Stelle seit fast einem Monat nichts mehr passiert. Unter blog-technischen Gesichtspunkten betrachtet ist das ein kleiner Super-GAU. Fast so, als wenn wir drüben im Portal einfach drei Tage gar nichts mehr schreiben. Und dabei liegt zurzeit so viel auf der Festplatte, was einmal ein Text werden möchte. Was fehlt ist – wie so oft – einfach die Zeit.

Schuld sind nicht nur die vielen News über Mod, Maps und Tools, sondern auch ein neuer Job und der Rückfall in die Sucht nach einem bekannten Browsergame. Zumindest eine Teilsucht, denn ich führe die Allianz nicht mehr sondern plane nur noch den Krieg. Battlefield im Kleinen so zu sagen, auch wenn ich dort statt dem Panzer mit dem Schiff unterwegs bin. Dabei frage ich mich, wie viele angehende und Berufspolitiker in diesem Genre heimlich ihre Machtphantasien ausleben. Den Browsergames sind – noch viel mehr als WoW & Co. – zum größten Teil Politik. Allianzen und Bündnisse, Koalitionsvereinbarungen und neue Gesetze, alles gewürzt mit einem Haufen Geschwätz. Zwischen den Podiumsdiskussionen der Politiker im Fernsehen und dem Gebaren einiger Spieler bestehen wenige Unterschiede. Viel heiße Luft und wenn es darauf ankommt, war plötzlich alles ganz anders gemeint. Im politischen Geschäft schimpft sich so etwas “zurückrudern” und passiert meist, wenn sich der Rest der politischen Bühne empört oder zurückhaltend zeigt. Im Spiel funktioniert das genauso. Da werden übermütige Spieler von ihren Außen- oder Kriegsministern zurückgepfiffen, wenn sie sich gegenüber anderen (Spiel)parteien zu weit aus dem virtuellen Fenster gelehnt haben.

Dieses Blog ist jedoch sicherlich der falsche Ort um weiter über Browsergames zu philosophieren. Und überhaupt hat die Umfrage im Forum ergeben, dass wir an dieser Stelle weniger über Games als über uns erzählen sollen. Was wir erlebt haben und was uns bewegt. Im konkreten Fall kommen wir so wieder auf das Thema Games zurück, wenn auch nur im entfernteren Sinn. Was mich bewegt ist das Internet. Eben habe ich mir auf Empfehlung eines DJ-Kollegen einen extrem coolen Mix geladen, den ich früher mit Ach und Krach und vielen Mühen als Tape besorgt hätte. Den coolsten Track aus dem Lied habe ich mir vorher bei YouTube angeschaut, wo ich durch einen Zufall auch über diesen eigentlich sehr alten Song von Pink gestolpert bin. Lieder, die mich genauso bewegen wie die Geschichte des Selbstmordes eines Gamers, durch Zufall gefunden in einem der vielen Foren zum Thema Battlefield auf der Suche nach News. Alles Dinge, die eigentlich eigene Einträge verdienen. Sollte ich die Zeit dazu finden, hole ich das sicherlich nach.

-=Punkbuster=- Dieser Artikel wurde am 19.September 2007 von -=Punkbuster=- geschrieben.
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Sommerloch vorbei – Frontal in den Herbst

TanteEmma | Friday, August 31, 2007 | 11:02

Wie ihr sicherlich auch hier gemerkt habt, hat auch uns die Sommerpause ganz schön zu gesetzt. Schließlich gab es über eine Monat keinen Eintrag mehr. Das behandelte Thema “Sommerpause” ist zum Glück bald vorbei. Serien bekommen wieder einen Platz an der Sonne der TV Stationen + neue Folgen. Fußball hat auch wieder angefangen und damit warten wir alle auf die EM. Doch was eine Sommerpause, ohne ein Thema für ein Sommerloch. Für viele war es der Vorschlag, eines bayrischen Innenministers PKW Maut einzuführen. Für mich persönlich war Frontal 21 das Thema des Augusts.

[myvideo 2191755]

 

Frontal 21 darf sogar gegen das Jugendgesetz verstoßen

Eigentlich ist es ja schon normal. Man steht morgens auf, geht zum Briefkasten um sich die Zeitung zu holen und schleicht an den Tisch. Aha Steuern hoch, Renten runter. Bayern wird Meister vor Bielefeld und Bochum und Paris Hilton sitzt schon wieder im Knast. Eigentlich alles wie immer. Auch der Bericht das Computerspiele aggressiv machen steht auf der Titelseite. So könnte es bald in Deutschland aussehen. Das Politmagazin “Frontal 21″ hat nun zur Debatte über Computerspiele malwieder beigetragen und Mitte August eine Beitrag über die Computerspieler gebracht. Selbst möchte ich der Redaktion nichts unterstellen, aber wer schon in der Anmoderation den Beitrag einleitet mit “wir hatten schon vor 2 Jahren davor gewarnt und wurden dafür heftig attackiert” gehört eventuell nicht in ein Fernsehstudio sondern in die Politik. Ein Besuch bei Fernseh-Pfarrer Fliege würde auch helfen. Will sich hier Frontal 21 als Moralapostel darstellen? Nach der Devise “Mensch, wir haben euch gewarnt hättet ihr mal auf uns auf Frontal 21 gehört!!” Doch mit dem Beitrag schießt sich Frontal 21 selber ins eigene Fleisch. Gezeigt werden Szenen aus GTA San Andreas. Eigentlich nichts schlimmes. Allerdings lügt Frontal 21 die Zuschauer hier an und zeigt die zensierte -ab 18- Version. Eine Version die hier in Deutschland nicht vor 23.00 Uhr gezeigt werden darf! Fernsehsender wie GIGA oder vor einiger Zeit auf RTL II müssen sich daran halten, Frontal 21 allerdings nicht. Das der restliche Beitrag sowieso unsinn ist, das wissen tausende von Computerspielern genau so gut wie wir. Doch die Zuschauer vor den Fernsehern die sowas unrealistisches zu sehen bekommen, beschäftigen sich nicht wie wir damit. Vielleicht ist es an der Zeit, dass Deutschland sich auch um sowas kümmert. Denn nicht alles was im TV gezeigt wird, ist wahr. Das wissen wir spätestens seit jetzt.

 

TanteEmma Dieser Artikel wurde am 31.August 2007 von TanteEmma geschrieben.
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Skandal! – Newsreporter unter Dopingverdacht!

TanteEmma | Wednesday, July 18, 2007 | 20:50

Ein Skandal scheint es in dem Redaktionsbereich der Killerspiel Homepage “www.bf-games.de” zu geben. Laut Berichten einiger nicht näher beschriebenen Quellen, sollen die dort Angestellten mit Bier gedopt wurden sein. Erste Reaktionen gab es nicht nur aus der Politik, sondern auch aus dem Ausland. Der Bund Deutscher Newsposter (BDN) hat allerdings mit Sperren gedroht, wird der Fall nicht aufgeklärt. Auch die Dopingsünder selber melden sich zu Wort.

Das warten auf die B-Probe
Laut “Onkel Egon” ,-ein Insider der Redaktion- sollen einige Arbeiter mit Sekt statt Selters gefeiert haben. Sogar Bier soll konsumiert worden sein. Auch wenn die Sommerzeit angebrochen ist, darf dieser Vorfall nicht unter den Teppich gekehrt werden. Dieser “Sekt”, -der angeblich aus dem Osten der Republik stammt- soll die flinken Tipper zu Höchstleistungen angespornt haben. Gerüchten zufolge sollte damit das Monopol im Killerspielgeschäft entstehen. Wenn dies stimmt war es ein höllischer Plan, der zum Glück früh genug aufgedeckt wurde. Erste Reaktion aus der Öffentlichkeit treffen so langsam bei Nachrichtenagenturen ein. Diese haben wir natürlich gründlich gelesen und für sie unparteilich und überschaubar zusammengefasst.

“Nun auch Doping im eSport”
Wir hatten Exklusiv die Möglichkeit mit Bundeskanzler Bill Gates im ICQ zu chatten. Auch er war geschockt von dem Dopingvorwurf:”Nein. Echt? Wie weit muss es noch kommen, bis diese Leute merken dass man auch ohne Doping weit kommen kann?. Nun auch Doping im eSport. Was bleibt uns da noch?” Nebenbei versicherte uns Bundeskanzler Gates das die Übernahme von “Apfel” kurz bevor steht. Auch der Innenminister von Süddeutschland, Hans Wurst meldete sich zum Thema:” Es wird Zeit das mein Vorschlag Killerspiele zu verbieten, endlich umgesetzt wird. Wie sie sehen bringen diese “Spiele” Jugendliche nur auf die falsche Bahn.” Auch aus dem Ausland gibt es erste Reaktion. In Amerika wurde die Seite gesperrt. Laut Gerüchten, soll der Papst Pr0gam0r XVI. einige Teufelsaustreiber nach Deutschland geschickt haben. Sein Stellvertreter dementierte aber dieses Gerücht und stellte es als Ente dar. Anm. d. Red.: Auch dies hätte gegen die Verbrecher keinen Erfolg. Allerdings meldet sich das betroffene Team auch zu Wort. Doch wir möchten diese Verbrecher nicht unterstützen, weshalb die Aussage von diese Gangstern unter den Tisch gekehrt wird.

Die hier dargestellten Personen wurden Teils frei erfunden oder in einem verwirrenden Zusammenhang dargestellt. Auffassen wollte ich hiermit nur die Medienlandschaft in Deutschland mit dem Thema “Doping im Radsport”.

TanteEmma Dieser Artikel wurde am 18.July 2007 von TanteEmma geschrieben.
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Sommerpause – Die Zeit der langeweile ?

TanteEmma | Wednesday, June 13, 2007 | 21:01

Nun ist schon Mitte Juni. Das Jahr ist wieder zur Hälfte rum und die meisten freuen sich auf Ferien oder Urlaub. Endlich ausspannen und vielleicht endlich auch in den Süden fliegen. Für einige Tage ganz ausspannen und einfach mal die Seele am Strand baumeln lassen. Für viele das Glück auf Erden. Allerdings beginnt für die Industrie schon im Juni der Urlaub und dauert bis Ende August/ Anfang September. Viele Fernsehsender setzten ihre Serien ab, beginnen mit Wiederholungen. Neue Spielfilme im Fernsehen gibt es erst Recht nicht zu sehen. Auch die Spieleindustrie schneidet sich ein Stück von den TV Sendern ab konzentriert sich auf den Markt zum Ende des Jahres. Für die Leute die keinen Urlaub von ihren Arbeitgebern bekommen, sieht es schlecht aus. Langeweile pur ?

Nun gut Mods wie Forgotten Hope 2 und First Strike für die Battlefield Reihe werden im Sommer erwartet. Doch da die Community “Mod Faul” ist, haben wohl auch diese Modifikationen keine Chance die langeweile zu vertreiben. Eigentlich auch malwieder Zeit, mit den besten Freunden ein Bierchen zu trinken und das hoffentlich schöne Wetter genießen. Vielleicht wäre es aber auch mal eine schöne Gelegenheit, ein gutes Buch zu nehmen und die Sonne prall auf den Bauch scheinen zu lassen. Wenigstens ein Versuch wäre es wert.

Zum Abschluss, wollen wir in alte Erinnerungen schwelgen. Wer trotzdem in der Sonne verbrennt, ein gutes Buch nicht finden kann oder die Freunde abfüllt, erinnert sich gerne an den Sommer 2006. Genauer gesagt, Morgen vor einem Jahr. Am 14 Juni 2006 gewann Deutschland gegen Polen in Dortmund mit 1:0. Erst in der Nachspielzeit erzielte Edeljoker Oliver Neuville das wichtige Tor, und ebnete uns den Weg bis hin ins Halbfinale. Das Sommermärchen begann, und nahm die gesamte Nation mit, quer durch die Stadien Deutschlands. Also blicken wir diesen Sommer, wieder ein Jahr vorran. Denn im Jahr 2008, steht die Europameisterschaft in Österreich/ Schweiz an. Wäre doch gelacht, würden wir den Titel nicht holen.

Oder?

 [myvideo 120894]
TanteEmma Dieser Artikel wurde am 13.June 2007 von TanteEmma geschrieben.
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Killerbücher

-=Punkbuster=- | Friday, May 25, 2007 | 08:40

Prolog

Er hatte auf die Körpermitte gezielt, und als die Klinge zu einem Drittel in dem Mann stak, erlaubte er seiner Magie, ein weiteres Mal in das Schwert zu fahren. Sofort lief die Klinge schwarz an. Der Fechtmeister riss die Augen weit auf, gleich danach zerriss es ihn von innen heraus. Es begann mit roten Linien, die sich ohne erkennbares Muster auf der Haut bildeten, und beim nächsten Lidschlag fiel er tot und zersprengt wie eine zertrümmerte Vase auf den Boden der Fechthalle. Vahadin war mit dem Blut des Mannes von oben bis unten beschmutzt, aber sehr zufrieden mit der Waffe.*

In Fantasy-Romanen, wie dem zitierten von Markus Heitz, kann es schon einmal ordentlich zur Sache gehen. Da werden Körper zerhackt oder gespalten und nicht selten verabschieden sich in Schlachten ein paar Hundert Kreaturen oder Menschen im gleißenden Licht von Zaubern oder dem Hagel von Pfeilen. Und wer sich schon einmal die Bauweise der Albae-Stadt Dsôn Balsur zu Gemüte geführt hat weiß, dass Bilder von Tod, Blut und Zerstörung nicht nur auf dem Monitor entstehen können. In meinem Kopf haben sich in den vergangenen sechs Monaten Dutzende wenn nicht Hunderte solcher Massenmorde abgespielt, als ich die Bücher über die Geschehnisse in Ulldart und dem Reich der Zwerge gelesen haben. Prämierte Bücher übrigens, die mich nicht dazu gebracht haben auf meine Arbeitskollegen mit der Streitaxt loszugehen.

Was aber hat das nun mit Computerspielen zu tun? Viel, sehr viel sogar, denn bei Computerspielen ist das alles anders. Stünden bestimmte Stellen aus Fantasy-Büchern in deren Anleitungen, würde man sie sofort als besonders Gewalt verherrlichend einstufen. Natürlich besteht dabei ein Unterschied, denn während sich die Handlung im Buch vornehmlich in der Fantasie abspielt, werde ich vor dem PC zum Täter. Aber seien wir doch einmal ehrlich: im Kino passiert uns das genauso. Man schlägt sich auf eine Seite, fiebert mit den Guten oder den Bösen, möchte aufspringen und selbst den Revolver auf der Toilette des Restaurants deponieren, mit dem Michael Corleone seinen Bruder Sonny rächt. Das Gesetz der Straße -  zumindest solange der Film läuft. Oder nehmen wir die neueste Ausgabe von Rambo, wo Sly Stallone in bekannter Manier schießt, schneidet oder seine Feinde auf andere Art und Weise niedermetzelt. Natürlich nicht ohne dabei als Held dazustehen. “Töten ist so leicht wie atmen” – jawohl Sly!

Und deshalb ist es einfach nur lächerlich, wenn Pseudo-Experten wie Christian Pfeiffer bei ihrer Missionierung bühnenreif das Handbuch aus dem Computerspiel Der Pate zitieren. Im Wortlaut hei??t es da:

Beim “Mordauftrag 8″ soll Oscar Zavarelle getötet werden. Es hei??t dazu: “Ich will, dass Oscar Zavarelle leidet. Ich habe meine Gründe dafür. Töte ihn nicht gleich, sondern lass ihn langsam ausbluten. Wie ein Schwein … Die Vorgabe ist, Oscar ins Knie zu schie??en, dann in die Schulter und zuletzt ins Kinn. Befolge diesen Plan, um einen zusätzlichen Respekt-Bonus zu erhalten.”

Vielleicht ist es grausam, sich in die Rolle eines bezahlten Mörders zu versetzen und das Opfer auf diese Weise sterben zu lassen, aber es entspricht nur der Vorlage, die Film und Fernsehen uns seit Jahren geben. Man kann es deshalb nur wiederholen: verbietet Kino, verbietet Fernsehen und am besten gleich die ganze Realität, denn bedenklich wird es erst wenn Spiele wie der Pate das Gros der Veröffentlichungen darstellen. Deshalb folgen wir dem jüngst veröffentlichten Statement von EA in dieser Frage, das wir unkommentiert stehen lassen:

“Das Lösungsbuch zum Spiel  ‘Der Pate’ richtet sich wie das Spiel selbst an erwachsene Spieler. Die Anwendung von Gewalt in unterschiedlichen Formen gehört, wie auch bei seinen literarischen und filmischen Vorbildern, zum Kontext dieses Spiels.”

(*aus dem Buch Ulldart – Zeit des Neuen 1, Trügerischer Friede | Markus Heitz, Piper)

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